Aachen: Fanprojekt ist noch ohne Raum

Aachen: Fanprojekt ist noch ohne Raum

Der Beirat des Fanprojektes Aachen hat sich nun konstituiert. Der Träger des Fanprojektes, die Arbeiterwohlfahrt Aachen-Stadt, hatte Fachleute aus Aachen, darunter Vertreter der Alemannia, Repräsentanten der Deutschen- Fußball-Liga (DFL) und der bundesweiten Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) zur konstituierenden Sitzung eingeladen.

Der Beirat soll die Leiterin des Fanprojektes Aachen, Kristina Walther, bei ihrer Arbeit unterstützen.

Primäre Zielgruppe des Fanprojektes, das seit rund vier Monaten existiert, sind jugendliche Fans der Alemannia ab 14 Jahren, die in der Vergangenheit zum Teil durch Gewaltbereitschaft aufgefallen sind. Unter anderem an diese Gruppe richtet sich auch die NRW-Street-Soccer-Tour in Aachen, an der Walther mit eigenen Mannschaften teilnehmen möchte.

Größtes Problem des Fanprojektes ist derzeit noch das Raumproblem. Kristina Walther sucht noch große Räumlichkeiten mit guter Verkehrsanbindung, in denen die Jugendlichen zusammenkommen können. Bis ein solcher Ort gefunden ist, residiert das Fanprojekt nach wie vor in der AWO-Geschäftsstelle in der Gartenstraße 25, 0172/1974446.