Aachen: Familienzentrum Schikita wird 15 Jahre: Außengelände als Aushängeschild

Aachen : Familienzentrum Schikita wird 15 Jahre: Außengelände als Aushängeschild

„Wir sind die Kinder der Schikita“, klang es fröhlich durch die integrative Kita an der Scheibenstraße. Zum 15. Geburtstag ihrer Einrichtung haben die Kinder ein eigenes Lied geschrieben. Einrichtungsleiterin Doris Noteborn begrüßte Eltern, Ehemalige, Freunde und Sponsoren zum großen gemeinsamen Fest.

Das Familienzentrum Schikita, so das Kurzwort für die integrative Kita an der Scheibenstraßes 11, ist eine familienergänzende Einrichtung der Früherziehung für Kinder im Alter von zwölf Lebensmonaten bis zur Einschulung. 48 Mädchen und Jungen im Alter von einem Jahr bis ins Einschulungsalter werden hier derzeit betreut. Davon haben 22 Mädchen und Jungen Förderbedarf und werden von Therapeuten umsorgt.

In zwei sogenannten platzreduzierten Gruppen werden Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf betreut, in einer heilpädagogischen Gruppe solche mit Entwicklungsverzögerungen, verschiedenen Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten. Eine Nestgruppe ist für bis zu zehn Kinder vom ersten bis zum dritten Lebensjahr da. Insgesamt kümmern sich 24 Mitarbeiter um die Kinder.

Ein Aushängeschild der Schikita ist das 2721 Quadratmeter große Außengelände. Wöchentliche Schwimmhallenbesuche, Waldausflüge, therapeutisches Reiten, der Besuch eines Therapiehundes sowie die Kooperation mit Familienbildungsstätten und anderen Institutionen der Behinderten-, Kinder und Jugendhilfe ergänzen das Angebot.

Vielfältig vernetzt

In ihrer Begrüßungsansprache betonte die Leiterin, dass die Schikita als Einrichtung der Caritas Lebenswelten ein Teil des Sozialraums und als solcher vielfältig vernetzt sei. Die Schikita befindet sich im Rehmviertel, einem Wohngebiet im Stadtquartier Aachen-Nord. Die Vielfalt der Herkunftsländer sorgt für ein multikulturelles Zusammenleben.

Zudem bilden Vereine, Beratungsstellen, Familienzentren, Jugendzentren, Kirchen und Moscheen die Grundlage für ein lebendiges Miteinander. „Im Februar wurden wir als Sprach-Kita zertifiziert, haben vom Bundesministerium für Kinder, Jugend und Schule bis 2020 eine entsprechende Förderung erhalten. Dadurch konnten wir eine spezielle Fachkraft einstellen“, erklärte Noteborn.

Die Eltern hatten für das Fest ein internationales Buffet vorbereitet. Die Kinder amüsierten sich auf der Hüpfburg und mit Clown Marco. Zum Abschied gab es für jedes Kind einen Luftballon.

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