Extiction Rebellion Aachen: Zelte im Frankenberger Park

Klimaprotest : Extinction Rebellion schlägt Zelte im Frankenberger Park auf

Die Gruppierung Extinction Rebellion Aachen hat am Donnerstagabend im Frankenberger Park ein Protestcamp aufgeschlagen. Die Umweltaktivisten wollen sich vor dem globalen Klimastreik am Freitag, 20. September, dort über Klimagerechtigkeit austauschen.

Insgesamt neun Zelte hatten die 20 Aktivisten dort bis Freitagmorgen errichtet, zehn Personen hatten im Frankenberger Park übernachtet.

Nach eigenen Angaben wollen sie so lange im Park bleiben, wie sie können - und seitens der Ordnungsbehörden dürfen. Das Protestcamp wollen sie zum einen als Startpunkt für den globalen Klimastreik am Freitag in Aachen nutzen. Darüber hinaus wollen sich die Aktivisten austauschen, informieren und motivieren. „Wir wollen mit Anwohnern und Passanten ins Gespräch kommen“, sagte der Aachener Jakob Stubenrauch.

Will den Klimaprotest öffentlich machen: Jakob Stubenrauch. Foto: ZVA/Sarah-Lena Gombert

Das klappte auch: Am Donnerstagabend kochten einige Anwohner für die Aktivisten, immer wieder kamen auch Passanten dazu, die Lage war friedlich. Am Freitagmorgen wurde in dem Camp gemeinsam gefrühstückt.

Ein Teil der Aktivisten wird sich am Vormittag der Fridays-for-Future-Demonstration anschließen, während einige Aktivisten im Camp bleiben. Am Abend soll das Protestcamp als Anlaufstelle für alle dienen, die sich nach der Demonstration von Fridays for Future noch rund um das Thema Klimaschutz austauschen wollen. Einen Aufruf, sich dem Protestcamp anzuschließen, postete die Gruppe bei Facebook.

Die soziale Bewegung Extinction Rebellion tritt seit gut einem Jahr mit Aktionen des zivilen Ungehorsams auf. Damit wollen sie sich vor allem gegen das Massenaussterben von Tieren und Pflanzen und das Aussterben der Menschheit infolge des Klimawandels einsetzen.

Neun Zelte hatten die Umweltaktivisten errichtet. Foto: ZVA/Sarah-lena Gombert
(red)
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