Aachen: Erdmännchen-Bus: Längste Limo der Stadt zum Zoo

Aachen : Erdmännchen-Bus: Längste Limo der Stadt zum Zoo

Neugierig recken die Erdmännchen ihre Köpfe in die Höhe und ihre kleinen Augen funkeln in der Frühlingssonne. Kein Wunder, dass die kleinen Tierchen absolute Sympathieträger sind. Im Aachener Tierpark können sich die Besucher derzeit an neun Tieren in der Erdmännchenkolonie erfreuen. Damit möglichst viele Tierfreunde bequem in den Euregiozoo gelangen können, gibt es jetzt ein einmaliges neues Transportmittel, den Erdmännchen-Bus.

In einer Gemeinschaftsaktion unterstützen Aseag, APAG, NetAachen und die STAWAG den Aachener Tierpark Euregiozoo und schicken ab sofort die „größte Limousine der Stadt“ mit Erdmännchen Emil und seinen Freunden durch die Straßen der Stadt und der Städteregion. Dabei soll nicht nur auf den Tierpark aufmerksam gemacht werden, sondern auch auf die Möglichkeit, ihn umweltfreundlich und ohne Parkprobleme zu erreichen.

Artgerechte Tour

Nachdem Tierparkdirektor Wolfram Graf-Rudolf angekündigt hatte, dass seine Erdmännchen bald „auf Tour gehen“, hatten viele Tierparkfans gerätselt: Gehen die possierlichen Tierchen etwa auf Tour durch Aachen? Ist es denn überhaupt artgerecht, wenn sie zum Beispiel zum Hangeweiher gebracht werden? Des Rätsels Lösung wurde am Montag vorgestellt und ist ein mit Erdmännchen-Motiven versehener Bus, ein einmaliges Erdmännchen-Transportmittel wie Graf-Rudolf schmunzelnd betont.

„2001 hatten wir den ersten Tierpark-Bus von Aseag und Stawag mit dem Motiv der Pinguine. Auch das entsprechende Kombiticket trägt bis heute den Namen Pinguinticket“, erklärt STAWAG-Pressesprecherin Eva Wußing. Auf dem Bus sind die Pinguine mittlerweile aus dem Stadtbild verschwunden, wie Aseag-Sprecherin Anne Linden erklärt. Aber das entsprechende Kombiticket beinhaltet noch immer die Hin- und Rückfahrt und den Eintritt. Der Fahrpreis richtet sich nach der Weite der Anreise.

Die Erdmännchen gelten als große Sympathieträger und sind auch ein beliebtes Kommunikationsmittel im Baustellenbereich der STAWAG. Mit NetAachen hat die sie nämlich ihre Kommunikation bezüglich ihrer Baumaßnahmen ausgebaut.

Maskottchen „Emil Erdmann“

Lulley ist im Auftrag der Unternehmenskommunikation beider Firmen der zentrale Ansprechpartner für Geschäftsleute und andere Betroffene, die mit Baustellen vor ihrer Tür konfrontiert sind. Und Erdmännchen „Emil Erdmann“ ist das Baustellenmaskottchen.

Aus dem Verkaufserlös des Plüschtieres wurden im vergangenen Jahr jeweils 1000 Euro an die Kinderkrebsstation im Uniklinikum Aachen und an den Abenteuerspielplatz vom Kinderschutzbund Aachen gespendet. Auch als kleiner Tröster an den diversen Baustellen fungiert Emil erfolgreich, wie Lulley erklärt. Infos zum Tierpark und zum Kombiticket der Aseag gibt es unter Infos auf www.euregiozoo.de und www.aseag.de.

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