Kleine Figuren erobern die Bühne: Entführung in Traumwelten

Kleine Figuren erobern die Bühne : Entführung in Traumwelten

Auf dem Gelände des Tuchwerks, umgeben von blühenden Feldern und Wiesen findet man, die kleine Theaterfabrik. Ein Raum, mit einer kleinen Tribüne aus Holz, die Platz für 70 Zuschauer hat, ist seit Oktober 2018 das Herz der kleinen Theaterfabrik.

Sie wurde ein kleines Zuhause für die Gründer Tatjana Jurakowa und Waldemar Faber. Das russische Paar, bekannt als das „Jurakowa – Projekt“, spielt schon seit 20 Jahren in verschiedenen Theatern im Bereich des Figurentheaters und hat sich nun selbst einen Ort erschaffen, an dem überregionale und internationale Gastspieler mit ihren Puppen Märchen und Geschichten zum Leben erwecken. Am 4. Mai geht es wieder los.

Schon seit zehn Jahren organisiert das Jurakowa-Projekt das Theaterfestival „Dialog Ost – West“ bei dem viele internationale Künstler zusammenkommen und drei Monate ein abwechslungsreiches Programm anbieten – von Puppenspiel über Konzerte zu Comedy ist alles vertreten.

Das Paar selbst hat bereits sieben laufende Eigenproduktionen im Programm, es wird jedes Jahr um zwei Stücke erweitert. Mit großer Sorgfalt bauen sie all ihre Figuren und Bühnenbilder selbst und hauchen ihnen so mit viel Liebe zum Detail Leben ein. Dieses Wissen wollen die beiden nicht nur für sich behalten, die bieten Theaterkurse für Kinder und Erwachsene an, in denen sie die Teilnehmer in die Welt des Figurentheaters führen und die Kunst des Puppenbauens weitergeben. Wer Interesse an einem Einsteiger- oder Kinderkurs hat kann sich auf der Internetseite der kleinen Theaterfabrik informieren und anmelden.

Ab Mai beginnen die Andersen Tage in der kleinen Theaterfabrik. Den Anfang macht das bekannte Märchen „Däumelinchen“ am 4. und 5. Mai ab 15 Uhr. Das zweite Märchen wird eine Wiederaufführung eines Stücks sein, das Tatjana Jurakowa und Waldemar Faber besonders am Herzen liegt. Am 18., 19. und 25. Mai (jeweils 15 Uhr) lädt das Jurakowa-Projekt mit der Inszenierung von „das Feuerzeug“ ins Märchenland ein. Ein Märchen wie aus einer Traumwelt, in den Prinzessinnen in Schlössern aus Kupfer leben und Hunde Augen so groß wie Teetassen haben. Ein Stück was nicht nur Kinder mit mindestens genauso großen Augen verfolgen werden – ist doch die Thematik zeitlos und damit auch für Erwachsene ein lohnender Besuch im Märchenland.

Auch für die ganz Kleinen ist etwas dabei: Den Abschluss der Anderson Tage macht am 26. Mai dann das Märchen „Kasimir sucht eine Prinzessin“, welches vom Gasttheater Seifenblasen Figurentheater. Meerbusch aufgeführt wird.
Und mit diesem kleinen Märchenprogramm lädt die kleine Theaterfabrik alle Kinder und Märchenliebhaber in das verwunschene Tuchwerk ein, um sich ein bisschen verzaubern zu lassen.

www.jurakowaprojekt.de

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