Aachen: Elisenbrunnen-Restaurant öffnet Ende April seine Türen

Aachen: Elisenbrunnen-Restaurant öffnet Ende April seine Türen

Bald ist es soweit. Gegen Ende des Monats wird das Elisenbrunnen-Restaurant wieder eröffnet. Umgebaut und modernisiert. Die Zimmermann-Gruppe, die unter anderem auch das Hotel Aquis Grana betreibt, hat mehr als 1,6 Millionen Euro ins städtische Eigentum investiert.

Aus einer völlig neuen Küche mit einem achtflammigen Gasherd werden demnächst „modern interpretierte” deutsche Spezialitäten kommen, der Sternekoch Patrick Jarosch, der zehn Jahre bei Witzigmann kochte, hat die Speisekarte zusammengestellt.

„In Aachen werden in Gasthäusern zu wenig deutsche Speisen angeboten”, sagt ein Zimmermann-Sprecher und lobt die zivilen Preise des Hauses. Beispiel: Drei Reibekuchen mit Apfelkompott und Preiselbeeren kosten 6,50 Euro.

Als Tagesangebote werden Linsen- oder Erbsensuppe offeriert, Weinkraut mit Püree und Würstchen, und auch Kleinigkeiten wie Handkäs mit Musik. Und auch den Strammen Max gibt´s.

Das kürzlich von einem australischen Betreiber eröffnete Kaffeehaus zum Friedrich-Wilhelm-Platz hin wird von der Elisenbrunnen-Gastronomie ab Ende April in Eigenregie geführt. „Die Australier haben die Segel gestrichen”, bemerkt trocken der Sprecher der Zimmermann-Gruppe.

Flügeltüren aus Glas

Auf der Elisengarten-Terrasse können 100 Gäste unter beheizten und beleuchteten Sonnenschirmen Platz finden, im Restaurant sind es 227. Vom Boden bis zur Decke ist der geräumige Gastraum verglast, zur Terrasse hin gibt´s Flügeltüren aus Glas.

Obwohl im hinteren Teil des Schinkelbaus gelegen, ist den Gästen ein Blick auf den Friedrich-Wilhelm-Platz möglich.

Aus geräucherter Eiche besteht der Bodenbelag, die Wärme kommt aus einer Fußbodenheizung. Vor langen Holzbänken werden die Tische platziert, auch Raucher kommen auf ihre Kosten. In einer holzgetäfelten Lounge, ausgestattet mit Couchen und Sesseln und sogar einem Kamin, darf gequalmt werden.

Die Terrasse wurde ebenfalls architektonisch anspruchsvoll umgestaltet. Breite Stufen führen in den Elisengarten, der vermutlich im Oktober fertig ist, von der Ursulinerstraße ist nun ein behindertengerechter Zugang zur Gastronomie gebaut worden.

„Wir zum Erfolg verdammt”, meint der Sprecher der Zimmermann-Gruppe und ist zuversichtlich: „Die Aachener werden zuhauf kommen.”