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Neues Kurhaus: Eine Baustelle voller Überraschungen

Neues Kurhaus : Eine Baustelle voller Überraschungen

Als künftiger Clubbetreiber im Neuen Kurhaus könnte der Musikbunker das Eurogress in die Bredouille bringen. Bei Konzerten drohen Akustikprobleme.

Vor zwei Jahren haben die Sanierungsarbeiten im Neuen Kurhaus in Aachen begonnen. Seitdem sind immer wieder neue Überraschungen aufgetreten. Inzwischen konnten die Schadstoffe beseitigt und die statischen Probleme gelöst werden. Doch nun bereitet die Akustik den Projektverantwortlichen neue Probleme, wie Gerd Gerards und Kilian Schumacher bei einem Rundgang über die Baustelle erläutern.

Denn der Musikbunker plant als künftiger Clubbetreiber im Keller Konzerte mit einer Lautstärke von bis zu 120 Dezibel. Das würde Parallelveranstaltungen im Gebäude durch den Hauptnutzer Eurogress unmöglich machen, fürchten sie. Eine technische Lösung konnte bislang nicht gefunden werden.

Klar ist unterdessen, dass sich die Fertigstellung weiter verzögert und die Wiedereröffnung des Neuen Kurhauses erst 2025 erfolgen kann. Wie sich das auf die Baukosten auswirkt, die aktuell immer noch mit 50 Millionen Euro veranschlagt sind, ist noch ungewiss.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

(gei)