Kommentar zum „Fairtrade-Kreis“: Eine äußerst peinliche Debatte

Kommentar zum „Fairtrade-Kreis“ : Eine äußerst peinliche Debatte

Der unbeteiligte Beobachter konnte sich nur Augen und Ohren reiben – verwundert oder entsetzt: Was der städteregionale Umweltausschuss zum Thema „Fairtrade-Kreis“ bot, war eine äußerst peinliche Debatte.

Die beschränkte sich auf die Fragen, ob von der Städteregion fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt werden sollte und welches Gremium denn überhaupt zuständig sei. Dabei hatte Mona Pursey doch deutlich erklärt, worum es geht: Die Städteregion könnte eine Vorbildfunktion einnehmen und sich dafür einsetzen, dass fairer Handel, faire Arbeitsbedingungen und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen auf lokaler Ebene mehr Beachtung finden.

Die Politiker aber interessierte das nicht. Oder sie haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. In jedem Fall aber haben sie ein ganz schlechtes Bild abgegeben.

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