Aachen: Einblicke in verborgene Ecken Aachens

Aachen: Einblicke in verborgene Ecken Aachens

Die farbenfrohen Skulpturen am Spielplatz in Orsbach, die weißen Säulen am Elisenbrunnen oder die Ornamente am Postwagen: Der Aachener Fotograf Andreas Herrmann richtet seine Linse auf Details, die beim ersten Hinsehen nicht augenscheinlich sind.

In seinem neuen Kalender präsentiert er 13 Fotografien, die den Betrachter ins Grübeln bringen: Wo nur mögen die Aufnahmen entstanden sein?

„Das ist kein Postkartenkalender, wie er für Touristen interessant ist“, kommentiert Walter Vennen von der Buchhandlung Schmetz am Dom. Der Künstler-Kalender hat inzwischen einen Kreis von Liebhabern gefunden, die Jahr um Jahr auf die neuste Ausgabe warten. „Und sie wollen sie in gewohnter Form“, sagt Andreas Herrmann, der auch regelmäßig für die „Nachrichten“ fotografiert. Die Originalfotos werden von Hand auf einen schwarzen Kalender geklebt, immer im selben Format und handsigniert. Die Auflage ist limitiert, es gibt nur 85 Exemplare.

Laut Vennen wissen die Käufer den besonderen Charakter des Kalenders zu schätzen. Viele sammeln sie Jahr für Jahr, und der Gedanke daran bringt Hermann auf die Idee, an eine Ausstellung zu denken. Immerhin 169 Fotos sind im Laufe der Jahre entstanden. Immer richten sie den Blick auf das Besondere, das Einzigartige. In seinem neuen Kalender jedenfalls ist ihm ein wirklich sehenswerter Einblick in Aachens verborgene und weniger verborgene Ecken geglückt.

Zu kaufen gibt es den Kalender bei Prisma Color, Kleinmarschierstraße 40-46, und in der Buchhandlung Schmetz am Dom. Er kostet 48 Euro.

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