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Knapper Förderzeitraum: Einbau von Lüftungsanlagen setzt Stadt Aachen unter Druck

Knapper Förderzeitraum : Einbau von Lüftungsanlagen setzt Stadt Aachen unter Druck

474 stationäre Lüftungsanlagen sollen in 31 Aachener Grundschulen eingebaut werden. Der enge Zeitplan könnte allerdings problematisch werden.

Beim Einbau stationärer Lüftungsanlagen in Klassenzimmern gerät die Stadt Aachen zunehmend unter Zeitdruck. Mit einem erwarteten Anstieg der Corona-Infektionszahlen im Herbst hat das allerdings wenig zu tun. Es geht vielmehr um Geld und darum, bis wann dieses ausgegeben werden muss.

Im vergangenen Dezember hatte die Politik einstimmig beschlossen, dass insgesamt 474 stationäre Lüftungsanlagen in 31 Grundschulen installiert werden sollen. Die Stadt kalkuliert für den Einbau der Anlagen mit Kosten in Höhe von 11,43 Millionen Euro. Hiervon werden 80 Prozent – also rund 9,14 Millionen – gefördert. Der Eigenanteil der Stadt Aachen liegt bei 2,29 Millionen Euro.

Das Problem: Der Förderzeitraum endet Ende April 2023. Eine Verlängerung ist nicht möglich. Die Verwaltung spricht von einer „großen Herausforderung“. Ob bis dahin tatsächlich 474 Lüftungsanlagen eingebaut werden können, ist unklar. Fest steht aber: An Arbeiten während der Unterrichtszeit kommt die Stadt nicht herum.

(akas)