1. Lokales
  2. Aachen

Friedenslicht aus Bethlehem: Ein wichtiges Zeichen in diesen Zeiten

Friedenslicht aus Bethlehem : Ein wichtiges Zeichen in diesen Zeiten

Das Friedenslicht aus Bethlehem wird auch dieses Jahr verteilt – nur anders als sonst. Aufgrund der Corona-Pandemie wird dieses Jahr die Friedenslichtaktion anders ablaufen als bisher.

Die wichtigste Änderung: Es wird dieses Jahr keine gemeinsame große Aussendungsfeier im Aachener Dom geben. Lediglich eine kleine Delegation von Pfadfinderinnen und Pfadfindern wird nach Aachen kommen, um das Friedenslicht in Empfang zu nehmen. Das Licht wird dann am Abend des Dienstag, 15. Dezember, in zentrale Kirchen in unsere Regionen gebracht, wo es dann abgeholt werden kann.

Kontaktlos und unter Hygienemaßnahmen „Frieden überwindet Grenzen“, das ist das diesjährige Motto der Friedenslichtaktion. Im Corona-Jahr hat dieses Motto unerwartet nochmal eine spezielle Bedeutung bekommen. Das Virus hält die Menschen auseinander, Kontaktbeschränkungen und Abstand sind die „neuen Grenzen“. Doch auch diese Grenzen wird das Licht überwinden. Speziell für dieses Jahr hat das Organisationsteam der Friedenslichtaktion in der Diözese Aachen verschiedene Ideen und Möglichkeiten für Pfadfinder zusammengestellt, wie man möglichst kontaktlos und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen das Friedenslicht an alle Menschen guten Willens verteilen kann.

Zum Beispiel durch Einrichtung eines Friedenslicht-Lieferdienstes oder indem das Friedenslichtdigital verteilt wird. Diese und weitere Ideen liegen als Download auf der Website des DPSG DV Aachen unter www.dpsg-ac.debereit.

Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird seit 1986 alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes aus Betlehem wird an die Weihnachtsbotschaft „Friede auf Erden“ und deren Verwirklichung erinnert.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet.

(red)