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Poetry Slam: Ein wichtiges Sprungbrett für junge Literaten

Poetry Slam : Ein wichtiges Sprungbrett für junge Literaten

Die Poetry-Slammer von „satznachvorn“ werden mit dem Jugend-Kulturpreis der Sparkasse geehrt. Die Verleihung findet in der „Raststätte“ statt.

Der mit 5000 Euro dotierte Jugend-Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland ist in diesem Jahr an den Verein „satznachvorn“ aus Aachen verliehen worden. Bereits seit 1997 veranstalten die jungen Literaten von „satznachvorn“ im Aachener Kulturraum „Raststätte“ regelmäßige Poetry-Slams. Damit ist „satznachvorn“ nicht nur einer der ältesten, sondern auch der westlichste Poetry-Slam-Verein Deutschlands. Sämtliche Szenegrößen haben im Haus in der Lothringerstraße schon ihr Können gezeigt. Aus einem monatlichen Dauerbrenner in der kultigen „Raststätte“ haben die Slammer weitere Formate und Veranstaltungsreihen entwickelt: Poetry- Slam gab es etwa vor 1000 Zuschauern im Audimax, mit Jazzband-Begleitung oder auch im Aachener Dom.

 Im Jahr 2019 richtete die engagierte Truppe auch die – mit 2450 Zuschauern bislang größten - NRW-Meisterschaften im Poetry-Slam aus. „Poetry-Slam ist durch ‚satznachvorn‘ in der kulturellen Landschaft Aachens fest verankert und macht die jungen Poeten stark“, hob Michael Breuer, Präsident des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes und Vorsitzender des Kuratoriums der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, bei der Preisübergabe in der „Raststätte“ hervor. Norbert Laufs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen, lobte: „Poetry-Slam ist durch das Engagement von ,satznachvorn‘nicht mehr wegzudenken. Dass sich vor allem junge Menschen, aber zunehmend auch Ältere für diesen Literaturwettstreit interessieren, ist auch ein Beitrag der Poetry-Slammer aus Aachen.“

Oscar Malinowski und Lukas Knoben bedankten sich im Namen des Vereins für die Auszeichnung: „So tosend laut auch ein Applaus am Ende einer Show sein kann – er ist nur von kurzer Lebensdauer. Diese Auszeichnung ehrt die nachhaltige Arbeit mehrerer Generationen dauerhaft und wird uns stetig mit Stolz erfüllen. Ohne Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung wäre auch die letztjährige NRW-Meisterschaft nicht so ein großer Erfolg geworden.“ Lukas Knoben und Luca Swieter präsentierten den Vertretern der Stiftung meisterlich neue und bekannte Texte aus ihren Federn. So wurde die Preisübergabe, die aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen im kleinen internen Kreis stattfand, stimmungsvoll abgerundet.

(red)