Aachen: Ein Wettbewerb für Öcher Jecke: Per Video vorstellen

Aachen : Ein Wettbewerb für Öcher Jecke: Per Video vorstellen

Dem Sieger winkt die Prinzenproklamation: Mit einem neuen Wettbewerbsformat suchen der Aachener Karnevalsverein (AKV) und das Unternehmen NetAachen ab sofort die „innovativste karnevalistische Darbietung“.

Unter dem Titel „Alaaf 4.0“ rufen AKV-Präsident Werner Pfeil und NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider Künstlerinnen, Künstler und Gruppen aus der Euregio, die in irgendeiner spannenden Art und Weise das Publikum begeistern können. „Es können sowohl unbekannte als auch etablierte Künstler mitmachen, solche aus Aachen oder aus der grenzüberschreitenden Nachbarschaft. Ob Musik oder Tanz, ob Bauch- oder Büttenrede, Artistik oder Slapstick — der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“, erklärt Pfeil.

Neben einem Preisgeld in Höhe von 4000 Euro wird die innovativste Idee mit einem Auftritt bei einer der wichtigsten karnevalistischen Veranstaltungen belohnt: der Prinzenproklamation im Eurogress. Die Jury, bestehend aus Vertretern des AKV-Elferrates, NetAachen sowie „Innovationsscout“ Rolf Gerrards, freut sich über jede Einsendung. Bewerben können sich die Künstler ausschließlich per Video.

„Alaaf 4.0 passt perfekt zum Innovationsstandort Aachen und soll ein Motor für innovative Darbietungen im Karneval sein. Immer im Bewusstsein des sich weiter entwickelnden Brauchtums und immer mit eigenem Öcher Flair“, betont Andreas Schneider. Der Telekommunikationsanbieter NetAachen arbeitet bereits seit zwölf Jahren mit dem AKV zusammen. Zuletzt fand sechs Jahre lang die Open-Air-Veranstaltung „Nett fiere“ am Holzgraben statt. 2016 war die letzte Veranstaltung dieser Art, denn nach Ansicht des AKV und NetAachen ist dieses Format ausgereizt und so legte man eine Session „kreative Pause“ ein.

Nach dem Erfolg, den der AKV mit der Liveübertragung der Prinzenproklamation auf Facebook in der letzten Session hatte, entstanden viele neue Ideen. „Wir freuen uns, dass wir mit NetAachen einen Förderer und Partner gefunden haben, der das neue Format mit unterstützt. Es geht darum, neue Ideen auf einer Plattform zu vereinen und den Öcher Karneval so einem größeren Publikum zugänglich zu machen“, erklärt Pfeil. Nach der Prinzenproklamation werden nämlich alle eingesendeten Videos auf der Website veröffentlicht.

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