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Der neue AStA der RWTH Aachen : Ein Rucksack voller Aufgaben

Der neue AStA der RWTH Aachen : Ein Rucksack voller Aufgaben

Mit der 15. ordentlichen Sitzung des 68. Studierendenparlaments wurde die Wahl eines neuen Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der RWTH Aachen abgeschlossen. Jetzt steht das Team.

Den Vorsitz übernehmen Lena Schrader (Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau) sowie Paul Heuermann (Nachhaltige Rohstoff- und Energieversorgung) als ihr Stellvertreter und Referent für Lehre und Hochschulkommunikation. Das Referat für Soziales leitet nun Ana Zhivkova (Wirtschaftsingenieurwesen Bauingenieurwesen). Karl Hammer (Maschinenbau) wird das Referat für Öffentlichkeitsarbeit und politische Bildung besetzen. Lukas Lardinoix (Angewandte Geographie) übernimmt das Referat für Nachhaltigkeit und studentisches Engagement. Das Referat für Finanzen und Organisation wird von Joshua Derbitz (Elektrotechnik) geleitet. Niklas Schumacher (Bauingenieurwesen) vervollständigt das Team als Referent für Kultur.

In seiner kommenden Amtszeit wird der AStA mit der Aufgabe konfrontiert sein, die Auswirkungen der anhaltenden Corona-Krise zu bewältigen. Die Vorsitzende Schrader dazu: „Studierende sehen sich seit Beginn der Corona-Krise großen gesundheitlichen, familiären, finanziellen und sozialen Problemen gegenüber und sollen von universitärer Seite nicht benachteiligt werden”. Der AStA setzt deswegen auf hochschulweite Regelungen, welche auch während der Coronavirus-Krise den sozialen Zusammenhalt der Studierenden stärken können, ohne das Infektionsrisiko zu erhöhen. „Vor allem Studierende aus dem ersten Semester sollen dabei die Chance erhalten, ein soziales Umfeld aufzubauen und in Aachen anzukommen”, so Stellvertreter Heuermann.

Einsatz für Risikogruppen

Der neue AStA will sich darüber hinaus dafür einsetzen, auch Risikogruppen und Studierende, die nicht nach Aachen ziehen können, einzubinden. Kulturreferent Schumacher dazu: „Digitale Medien ermöglichen uns unsere Veranstaltungen in einem anderen Rahmen durchzuführen und Studierende zu erreichen, die jetzt in Präsenz nicht teilnehmen können oder wollen.” Das studentische Engagement soll darüber hinaus gefördert, ohne von der aktuellen Situation überfordert zu werden. Der AStA intendiert hochschulweit im Bereich der Verschönerung des Campus mitzuwirken, um einen lebenswerten Ort der Begegnung zu schaffen, der über die aktuelle Pandemie hinaus erstrahlt.

(red)