„Großer Gesundheitstag“ im Westpark: Ein Ort, an dem man gerne zusammenlebt

„Großer Gesundheitstag“ im Westpark : Ein Ort, an dem man gerne zusammenlebt

Ein Ort für Jung und Alt. Ein Ort, „an dem man gut und gerne älter werden kann“, solle das Westparkviertel sein, sagt Marion Bergk. Sie ist Verantwortliche des Quartier 55 plus, einem Projekt des Altenheims St. Elisabeth an der Welkenrather Straße.

Quartier 55 plus hat sich die altengerechten Quartiersentwicklung des Westparkviertels zur Aufgabe gemacht. Jetzt fand der „Große Gesundheitstag für Jung und Alt“ statt. Organisiert wurde dieser Treff im Westpark, „um junge und alte Menschen gemeinsam in den Park zu bringen“, erklärte Bergk.

Es waren diverse Stände verschiedener Vereine, Praxen und Institutionen aus der Städteregion aufgebaut, an denen verschiedene Dinge ausprobiert werden konnten. Neben Seh- und Hörtests konnte eine Vielzahl an Rollatoren und Gehhilfen ausprobiert werden und an Erste-Hilfe-Übungen teilgenommen werden. Eine Attraktion war insbesondere auf jüngere Menschen ausgelegt: Durch einen speziellen Anzug, der altersbedingte Veränderungen und Einschränkungen simuliert, konnte am eigenen Körper höheres Alter erlebt werden.

Außerdem warb die Uniklinik für das Blutspenden, die Malteser informierten über ihre Arbeit und verschiedene Arztpraxen und Selbsthilfegruppen stellten sich vor. Begleitet war das tagesfüllende Programm durch die Auftritte kleiner musikalischer Größen. Sowohl die Streicherklasse der katholischen Grundschule Hanbruch als auch die Bläser des Couven-Gymnasiums gaben auf der sonnigen Wiese im Westpark ihr Können zum Besten.

„Es geht uns darum, Leute zu vernetzen und im Park zusammenzubringen“, erläuterte Bergk. Junge Menschen und alte Menschen sollten zueinanderfinden können, Verständnis für einander entwickeln können. Zudem sei es Quartier 55 plus und den anderen Organisatoren Physio Vital Dirk König, der Aachener Therapiepraxis Dorothee Geilenkirchen und bb medica aber auch um die altersgerechte Ausgestaltung des Westparkviertels gegangen. Und um ein Viertel altersgerecht zu machen, braucht es entsprechende Angebote. Der Gesundheitstag sollte ein erstes Angebot sein. Mal sehen, was noch so zu erwarten sein wird.

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