Aachen: Ein neues Gebäude für die Verwaltung der FH

Aachen: Ein neues Gebäude für die Verwaltung der FH

Als einen wesentlichen Schritt in die richtige Richtung sieht Prof. Marcus Baumann, Rektor der Fachhochschule Aachen, den Bau des neuen Verwaltungsgebäudes an der Bayernallee. Das kubusförmige Gebäude wird auf einer Fläche von 3500 Quadratmetern einen Großteil der Verwaltung der FH beherbergen.

Außerdem soll den benachbarten Fachbereichen ein großer Mehrzweckraum zur Verfügung gestellt werden. Der Neubau sei somit alles andere als ein letzter krampfhafter Akt der Selbstdarstellung, meinte Baumann. Ganz im Gegenteil: In ihm finde die Verwaltung, die bislang über die ganze Stadt verteilt gewesen sei, endlich einen zentralen Raum. Die langen Wege hätten in der Vergangenheit zu sehr viel Mehrarbeit geführt.

Ende nächsten Jahres fertig

Das neue Gebäude soll Ende 2014 fertiggestellt sein. Bereits 2010 hatten die entsprechenden Pläne des Aachener Stadtplaner- und Architektenbüros von Brandt den ersten Preis bei einem ausgelobten Wettbewerb gewonnen. Jetzt nahmen die Verantwortlichen den Spaten in die Hand, um die Bauphase offiziell zu eröffnen.

„Ich freue mich, dass die FH ein Gesicht bekommt“, sagte Bürgermeisterin Margrethe Schmeer bei dem offiziellen Akt. Die FH sei eines der Flaggschiffe Aachens und renommiert für ihre Internationalität und ihren Wissenstransfer. Schmeer geht davon aus, dass die Bauarbeiten zügig vorangehen, weil keine archäologischen Funde zu erwarten seien.

Als stellvertretende Niederlassungsleiterin des Bau- und Liegenschaftsbetriebs der Stadt Aachen, betonte Ute Willems, dass sich der Entwurf sehen lassen könne. Zwölf Millionen Euro werden in den Bau investiert, 120 Arbeitsplätze sollen hier unterkommen. Willems ist davon überzeugt, dass Studenten wie Beschäftigte von dem modernen Bürogebäude profitieren werden.

Mit 12.000 Studenten ist die Fachhochschule Aachen eine der größten des Landes. Die 3000 Neuaufnahmen seien die Hälfte dessen, was die RWTH aufgenommen habe, sagte Baumann und unterstrich damit die Bedeutung der Fachhochschule. „Das ist eine reife Leistung der FH“, sagte er.

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