Aachen: Ein Mann, eine Gitarre und viel Leidenschaft im Wild Rover

Aachen : Ein Mann, eine Gitarre und viel Leidenschaft im Wild Rover

Was braucht es für einen Abend mit guter Musik? Manchmal offenbar sehr wenig, manchmal reichen eine Gitarre und eine gute Stimme. So wie bei Daithi Rua, der am Samstag, 18. August, im Wild Rover auftreten wird. Und obwohl es so einfach scheint, ist es offenbar doch nicht leicht.

Dabei folgt der irische Singer-Songwriter scheinbar einem simplen Konzept: „Ich würde meinen Stil nicht als besonders beschreiben, da er dem gleichen Muster folgt wie bei den meisten Singer-Songwritern. Ein Mann mit einer Gitarre, der Lieder singt, die er selbst mit Leidenschaft geschaffen hat.“ Wahrscheinlich ist es genau dieser kleine Zusatz, der so wichtig ist: mit Leidenschaft. Und die zeigt Daithi Rua, wenn er seine Songs performt.

Bei dem Musiker kommt aber noch etwas anderes mit hinzu. Daithi Rua verfügt über jahrzehntelange Erfahrung, und auch das spiegele sich in seiner Musik, erklärt er. Und so können sich die Zuhörer auf ein starkes Set einstellen, mit Songs, die bewegen, wie Daithi Rua verspricht. Das könne ein Liebeslied, ein Lied über ein soziales Thema oder ein kraftvolles Antikriegslied sein.

Jetzt muss sich aber niemand Sorgen machen, dass ein Abend mit Daithi Rua eine trübsinnige Angelegenheit wird. Obwohl es durchaus um ernste Themen gehe, sei seine Show unterhaltsam, und der Spaß komme nicht zu kurz, sagt der Singer-Songwriter. Auch das Wild Rover beschreibt ein Konzert mit Daithi Rua als Veranstaltung mit einer Handvoll Akustikgitarren, einer Handvoll gut gefertigter Songs und gepaart mit irischem Humor.

„Ein echtes Rock‘n‘Roll-Gefühl“

Samstag wird es zwei Sets geben, hauptsächlich mit Songs, die Daithi Rua selbst geschrieben hat, und einigen Coversongs, die er auf vier oder fünf verschiedenen Gitarren spielen wird. Musikfans, die regelmäßig das Wild Rover aufsuchen, kennen dieses Konzept vermutlich bereits, der Musiker ist regelmäßig im Rover zu Gast. „Ich habe zum ersten Mal in den frühen 2000er Jahren im Wild Rover gespielt. Es ist eine echte Livemusik-Location, in der im Lauf der Jahre viele großartige Bands und Künstler aufgetreten sind.

Ich liebe es, dass es sich über die Jahre nicht sehr verändert hat, und es hat ein echtes Rock‘n‘Roll-Gefühl.“ Es sei dunkel, ein bisschen schmuddelig und voller Seele. Und augenzwinkernd fügt Daithi Rua hinzu: „Es riecht nach altem Bier und Musikers Tränen.“ Und nach letzteren kann es vermutlich nur riechen, wenn eben viel Leidenschaft im Spiel ist.

Wer es selbst erleben möchte, der sollte am Samstag das Wild Rover aufsuchen. Los geht es um 21 Uhr.

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