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Einsatz an der Jülicher Straße: Ein Kurzschluss, ein Gasleck, eine Evakuierung

Einsatz an der Jülicher Straße : Ein Kurzschluss, ein Gasleck, eine Evakuierung

Gerufen wurde die Aachener Feuerwehr wegen eines angeblichen Dachstuhlbrandes an der Jülicher Straße – am Ende musste stattdessen im Boden gebuddelt werden.

Gegen 5.45 Uhr alarmierten besorgte Anwohner die Feuerwehr, die wegen des vermeintlichen Feuers den Löschzug 1 in Marsch setzte. Vor Ort an der Jülicher Straße entpuppte sich der Grund des Notrufs allerdings als starker Gasgeruch. Er entströmte auch nicht dem Gebäude, sondern dem Bürgersteig davor. Einen Brand gab es nicht. Die Bewohner der beiden Häuser wurden dennoch in Sicherheit gebracht.

Die Wehrleute riefen die zuständige Stawag zur Hilfe. Deren Experten stellten die Hausanschlüsse ab und stemmten das Straßenpflaster auf. Wie sich herausstellte, hatte es einen Kurzschluss gegeben, durch den die Gasleitung beschädigt worden war. Womöglich war das Stromkabel durchgeschmort, was den Verdacht auf einen Brand erklären würde.

 Wie sich herausstellte, war nach einem Kurzschluss einer Stromleitung eine Gasleitung beschädigt worden. Vor dem betroffenen Haus musste das Erdreich geöffnet werden.
Wie sich herausstellte, war nach einem Kurzschluss einer Stromleitung eine Gasleitung beschädigt worden. Vor dem betroffenen Haus musste das Erdreich geöffnet werden. Foto: dmp Press/Ralf Roeger

Die Reparaturarbeiten zogen sich den ganzen Vomittag über hin.

(heck)