Aachen: Ein Kultevent geht in die nächste Runde

Aachen: Ein Kultevent geht in die nächste Runde

Es bleiben noch einige Stunden Zeit für die letzten Trainingseinheiten, dann fällt am Lousberg an der Rütscher Straße der Startschuss für den diesjährigen Lousberglauf.

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, die Veranstalter freuen sich auf das Kultevent, das in den 1980er Jahren als Lauftreff von Studierenden begann und seit 1990 vom Hochschulsportzentrum (HSZ) sowie den Bewohnern der Studententürme Rütscher Straße organisiert und von der Stawag gesponsert wird.

Die 2000 Startplätze waren wieder einmal schnell vergeben, eine Möglichkeit zur Nachmeldung am Veranstaltungstag gibt es in diesem Jahr nicht. Die große Beliebtheit des Laufes über 5555 Meter erklärt sich Peter Lynen, Organisationsleiter des HSZ, mit drei Komponenten: „Zum einen ist es eine Kult-Veranstaltung, bei der jeder dabei sein will. Zweitens ist der Mix aus Breiten- und Spitzensport für viele Teilnehmer ein Anreiz. Und ein dritter Punkt ist die einzigartige Atmosphäre, die hier herrscht.”

Besondere Atmosphäre

Diese Stimmung hat auch Klemens Neppach bereits als Läufer erleben können. „Dadurch wird man als Teilnehmer durch den Lauf getragen”, versucht er seine Eindrücke in Worte zu fassen. „Es ist ein Event, das man aus Aachen nicht wegdenken kann.”

Unterstützende Hände an allen Ecken und Enden sorgen alljährilich dafür, dass der Lauf stattfinden kann. „Allein von den Bewohnern der Wohntürme an der Rütscher Straße werden 140 Ehrenamtler Urkunden und Startnummern verteilen, als Streckenposten und Aufbauhelfer unterwegs sein”, berichtet Steffen Huppertz, Hauptkoordinator der Wohntürme. Auch das Sponsoring der Unternehmen Stawag und Takeda Pharma trägt zur Realisierung des Laufes bei.

Mit im Boot ist auch die Aseag, die unter anderem zwei Gepäckbusse bereitstellt, das Studentenwerk, das zur Infrastruktur vor Ort beiträgt, und der Fachbereich Sport der Stadt Aachen. Hier sorgt unter anderem Petra Prömpler dafür, dass die Strecke am Veranstaltungstag noch einmal gesäubert wird. „Wir können viel bei Sportstätten tun, bei Laufstrecken ist das schwieriger”, erklärt sie und meint: „Da räumen wir gerne mal den einen oder anderen Stein aus dem Weg.”

Wie in den vergangenen Jahren wird es zwei Sonderwertungen geben: den Alumni-Preis und den NRW Unilauf-Cup. Bei letzterem wird das Team aus Aachen mit 24 Läufern versuchen, erneut den Titel zu gewinnen. Vor heimischem Publikum und mit der besonderen Atmosphäre im Rücken haben die Starter die Hoffnung, ihren Titel zu verteidigen - trotz aktuell zweiter Rankingposition - noch lange nicht aufgegeben.

Weitere Informationen zum Lousberglauf erhalten Interessierte im Internet unter http://www.lousberglauf.de.

Zufahrtseinschränkungen und Startnummervergabe

Für die Anwohner ergeben sich vor und während des Laufs einige Zufahrtseinschränkungen:

Die Zufahrt zur Nizzaallee und Theresienstraße (außer Hausnummer 56-58) ist, sofern eine Garage oder ein Parkplatz außerhalb der Straße vorhanden ist, bis 18 Uhr über die Försterstraße/Weyheyerstraße/Kupferstraße möglich. Die Anfahrt zur Nizzaallee 56-58 ist bis 17.30 Uhr möglich. Gleiches gilt für Rütscher Straße Hausnummern 155/175 und 185.

Die Anfahrt zur Rütscher Straße (bis Hausnummer 118) ist für Anwohner frei, sofern eine Garage oder ein Parkplatz außerhalb der Straße vorhanden ist. Eine Anfahrt für Anwohner der Rütscher Straße 182 ist über die Soers bis 18.30 Uhr möglich.

Die Startnummernausgabeerfolgt am Mittwoch zwischen 15.30 Uhr und 17.30 Uhr jeweils im Otto-Petersen-Haus. Teams mit zehn oder mehr Läufern können die Startnummern zusätzlich von 11 und 12 Uhr abholen.

Der Startschussfür den Lousberglauf fällt um 19 Uhr. Zuvor wird von 18.15 bis 18.45 Uhr ein Fitness-Warm-Up angeboten.

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