Aachen: Ein Häuschen für die Rosenquelle

Aachen: Ein Häuschen für die Rosenquelle

Aachens Quellen sichtbar, erlebbar und fühlbar machen: Das ist laut Oberbürgermeister Marcel Philipp das Ziel der Stadt. Mit Hilfe einer Spende von 70.000 Euro soll jetzt die Rosenquelle in der Grünanlage an den Kurparkterrassen in Burtscheid ganz neu sichtbar gemacht werden.

Dort, wo derzeit nur eine in den Boden gelassene Metallplatte die darunterliegende Quelle verrät, soll ein kleines Gebäude aus Naturstein mit einer Sitzbank und einem Wasseraustritt entstehen. Und damit sich niemand an dem 70 Grad heißen Thermalwasser verbrüht, wird es zuvor heruntergekühlt.

Auch dafür dient der Technikraum, der in Rahmen der Arbeiten gleichzeitig saniert und auf den neusten Stand gebracht wird. Schließlich müssen laut Vera Bortz, kaufmännische Leiterin des Gebäudemanagements, inzwischen auch neuste hygienische Standards eingehalten werden.

Der Erhalt und die Pflege der Thermalquellen liege im ureigensten Interesse der Kurstadt Aachen, so Eckard Larosch, Leiter der Bauverwaltung. Der Unternehmer Norbert Hermanns ist da genau der gleichen Ansicht. Als alteingesessener Burtscheider hat er nun mit seiner Firma AMW (Ausstellungen — Messen — Werbe Projekte) die 70 000 Euro für die Sanierung der Rosenquelle gespendet.

Das Thema Wasser und die Erlebbarkeit der Quellen seien gerade in Burtscheid von großer Bedeutung. Gern habe er seinen Teil dazu beigetragen, die Rosenquelle ins rechte Licht zu rücken.

Mit den Bauarbeiten wird voraussichtlich im April begonnen, Ende Juli könnte dann die Einweihung sein.

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