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Aachener Weihnachtsmarkt: Ein Auto als zusätzliches Weihnachtsgeschenk

Aachener Weihnachtsmarkt : Ein Auto als zusätzliches Weihnachtsgeschenk

Manches Geschenk passt kaum unter den Baum. Ein nagelneues Auto, einen Toyota Aygo, hat Manfred Jahn am Donnerstagabend beim großen Gewinnspiel unserer Zeitung auf der Katschhofbühne des Aachener Weihnachtsmarktes gewonnen.

Und nicht nur die Bilanz der anderen Gewinner, die Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro abräumten, fiel ausgesprochen positiv aus. Rund 1,5 Millionen Menschen kamen bislang zum diesjährigen Budenzauber in die Innenstadt, darunter mehr als 80.000 Bustouristen.

„Das ist trotz des durchwachsenen Wetters der vergangenen Wochen noch einmal eine Steigerung zum Vorjahr“, resümierte Manfred Piana, Geschäftsführer des Märkte und Aktionskreises City (MAC), der den Weihnachtsmarkt zum 47. Mal ausrichtet. Noch bis zum kommenden Montag, 23. Dezember, erwarten die rund 130 Marktbeschicker reichlich Zustrom.

Peter Loosen, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Aachen, und sein Kollege Jörg Wunderlich waren auch im Kollegenkreis mit der Sammelbüchse für die gute Sache unterwegs. Einen Scheck in Höhe von 6995 Euro überreichten sie Oberbürgermeister Marcel Philipp. Traditionell stockt der MAC diese Spende mit 2000 Euro auf. Manfred Piana und der MAC-Vorstandsvorsitzende Klaas Wolters hatten aber noch einen dritten Scheck beim Besuch im Rathaus dabei: Die Teilnehmer des Aachener Weihnachtsmarkts am Holzgraben unterstützten die Aktion mit 500 Euro. Insgesamt 9.495 Euro kommen besonders bedürftigen Kindern in Aachen zugute.

Das Resümee der Weihnachtsmarktmacher ist 2019 auch in Sachen Nachhaltigkeit sauber: „Wir sind weitestgehend plastikfrei unterwegs, unser Ökostrom stammt ausnahmslos aus regenerativen Energiequellen, und wir testen außerdem ein neues Mülltrennungssystem“, erläuterte Piana. „Sowohl bei Beschickern als auch bei Besuchern kommt dies sehr gut an“, stellte er fest.

Stimmungsvoll: Noch bis Montag, 23. Dezember, lockt der Weihnachtsmarkt internationales Publikum nach Aachen. Foto: ZVA/Harald Krömer

Bewährt habe sich ebenso, dass einige Wegstrecken zwischen den Buden verbreitert wurden. „Auch die stark frequentierte ,Hütte 16’ am Rande des Elisengartens hat sich bewährt – dadurch wurde an besonders besucherstarken Tagen das Gedränge auf dem Münsterplatz und auf dem Katschhof entschärft“, sagte Piana.

(red)