Eilendorf: Eilendorfer Bürgerfest ist ein großer Erfolg

Eilendorf : Eilendorfer Bürgerfest ist ein großer Erfolg

Auch die fünfte Auflage des Eilendorfer Bürgerfests war ein voller Erfolg. Bis auf einen kräftigen Guss am Sonntagmittag blieb es sogar trocken, so dass alles wie geplant über die Bühne gehen konnte.

Stichwort Bühne: Dort gab es am Freitagabend nach einem ökumenischen Gottesdienst und der Begrüßung durch die Vorsitzende der ausrichtenden IG Eilendorfer Vereine, Kathy Herms, ein erstes Highlight, als der Instrumentalverein Eilendorf unter der Leitung seiner Dirigentin Jonneke Hanssen-Moerke die Zuhörer in der Parkanlage an der Moritz-Braun-Straße mit einer Serenade verzauberte, die mit dem berühmten „Conquest in Paradiese“ eröffnet wurde.

Auch am Samstag begann das Geschehen auf der Bühne mit Musik, diesmal vom Musikzug der Öcher Börjerwehr. Nach weiteren Bühnendarbietungen — unter anderem Zumba von der Tanzschule Dance Point und eine Modenschau des Modegeschäfts „Frauenzimmer“ — gab es am Abend ein von der Interessengemeinschaft Handel, Handwerk und Gewerbe gesponsertes Konzert der ausgezeichneten regionalen Formation „Pearls“, bei dem die Zuhörer gehörig in Schwung kamen.

Am Sonntag präsentierten sich neben der erneuten „Frauenzimmer“-Modenschau das Trommler- und Pfeifercorps Eilendorf 1910, die Sambagruppe „Bloco-Louco“ aus Aachen und die Kunstradfahrerinnen des Radsportclubs Schwalbe, die auf der Bühne atemberaubende Proben ihres Könnens zeigten. Mit „Ritmo de Rumba“ war lateinamerikanische Musik angesagt, die das Herz der Zuhörer erwärmte. Erwärmt haben dürfte die Organisatorin Kathy Herms der dicke Scheck, der von Thomas Emundts, dem Schirmherrn der Veranstaltung, im Namen des Hauptsponsors überreicht wurde.

Auf dem Severinusplatz hatten etliche Mitgliedsunternehmen der Interessengemeinschaft Handel, Handwerk und Gewerbe ihre Stände aufgebaut und präsentierten ihre Waren und Dienstleistungen. Man konnte Eilendorfer Sekt und Wein kaufen sowie herzhafte und süße Leckereien in fester und flüssiger Form probieren. In der Parkanlage in der Moritz-Braun-Straße boten Eilendorfer Kunsthandwerker ihre Waren an, und die Burgritter aus Stolberg demonstrierten mittelalterliches Leben und Handwerk.

Im Weißbiergarten konnten Hunger und Durst auf echt bajuwarische Art gestillt werden, und in der Oase im Pfarrheim von St. Severin wartete eine Cafeteria auf die Besucher. Auf dem Platz vor dem Pfarrheim stellte der Rassegeflügelzuchtverein seine Prachtexemplare vor, und eine echte Schiffschaukel sowie eine Schießbude ließen nostalgische Kirmesgefühle wach werden. Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr waren gleich gegenüber aufgefahren, so dass deren Innenleben begutachtet werden konnte und sich die Interessenten von der Einsatz- und Leistungsbereitschaft der Wehrleute überzeugen konnten. Klar auch, dass das große Kirmeskarussell in der Marienstraße nicht fehlen durfte.

Zu einem Abschluss voller guter Laune bei bester Stimmungsmusik aus rheinischen Landen spielte am Sonntagabend die Formation „Sang und Klanglos“ aus Selfkant-Havert auf und verbreitete eine tolle Stimmung irgendwo zwischen Köln-Arena und Ballermann.