Aachen: E-Ticket: Piraten fordern Klarheit von der Aseag ein

Aachen : E-Ticket: Piraten fordern Klarheit von der Aseag ein

Die Aachener Piraten haben erneut Klarheit in Sachen E-Ticket bei der Aseag eingefordert. Entgegen der Aussage Michael Carminckes in einem Interview mit den „Nachrichten“, dass man das E-Ticket auch nutzen könne, ohne diese an den Lesegeräte in den Bussen einzuscannen, hätten einige Aachener andere Erfahrungen gemacht.

So sei den Piraten berichtet worden, dass Fahrgäste von Kontrolleuren entweder nicht in den Bus gelassen oder als Schwarzfahrer beschuldigt worden seien, wenn sie nicht scannen wollten.

Desweiteren bleibt die Partei bei ihrer Aussage, dass die Aseag das Gesetz von Datensparsamkeit im Umgang mit Kundendaten missachtet. „Geschlecht und Geburtsdatum sind personenbezogene Daten, die für die Prüfung einer gültigen Fahrerlaubnis belanglos sind“, heißt es in einer Presseerklärung.

Der Vorschlag, das E-Ticket mit einer Hülle vor unerlaubtem Datenauslesen zu schützen, könne nur ein schlechter Scherz sein.

(slg)
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