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Polizeikontrolle auf der A4: Drogenpaket aus dem Autofenster geworfen

Polizeikontrolle auf der A4 : Drogenpaket aus dem Autofenster geworfen

Als die Polizei den Wagen stoppte, flog ein Päckchen aus dem Autofenster: Trotz des Versuchs, eingeschmuggelte Drogen loszuwerden, wanderte ein 43-Jähriger jetzt in Haft.

Eine Streife der Bundespolizei wollte am Mittwochabend an der Ausfahrt Aachen-Laurensberg der Autobahn A4 ein aus den Niederlanden kommendes Fahrzeug kontrollieren. Kurz vor der Ausfahrt beobachteten die eingesetzten Beamten, wie ein Päckchen aus dem Fenster auf der Beifahrerseite geworfen wurde. Sofort stoppten sie den Wagen noch auf dem Seitenstreifen der Autobahn. Nach kurzer Suche fanden die Beamten das Päckchen: Es enthielt über 104 Gramm Kokain und fast 20 Gramm Heroin im Schwarzmarktwert von rund 5000 Euro.

Die beiden Insassen des Wagens, ein 43-Jähriger und eine 41-Jährige, beides Deutsche, wurden festgenommen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden sich noch in der Ablage der Beifahrertüre kleinere Mengen an Marihuana und Haschisch.

Die Festgenommenen wurden zur Wache der Bundespolizei nach Eschweiler gebracht, wo ihre Personalien festgestellt wurden. Dann wurden sie den Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben. Dort erklärte sich der 43-Jährige, alleine für den Schmuggel verantwortlich gewesen zu sein. Ein Strafverfahren gegen ihn wurde eingeleitet, der Haftrichter verhängte Untersuchungshaft.

(red/pol)