DRK erhält den Zuschlag für Container in Aachen

Aachen : Rotes Kreuz erhält den Zuschlag für Container

Das Deutsche Rote Kreuz im Stadtverband Aachen erhält eine auf ein Jahr befristete Sondernutzungserlaubnis, um an 100 Standorten im gesamten Stadtgebiet Altkleidercontainer aufzustellen.

Die Erlaubnis tritt zum 1. Januar 2018 in Kraft. Wie im Vorjahr musste auch diesmal das Los entscheiden, weil insgesamt 22 Anträge (2016: 27; 2015: 8) eingegangen waren, die die Kriterien gleichermaßen erfüllten. Einige dieser Kriterien sind: die Container müssen farblich dezent gestaltet und einheitlich sein, auf auffällige Werbeaufdrucke ist zu verzichten und eine schnelle Säuberung der Standorte innerhalb von 24 Stunden bei Verschmutzungen muss sichergestellt sein.

Das neue Verfahren, das nur noch einen Anbieter für 100 festgelegte Standorte im öffentlichen Straßenraum vorsieht, wurde im Jahr 2015 eingeführt, um die Probleme zu beseitigen, die es in der Vergangenheit gegeben hatte. Die bis dahin von Antragstellern ausgewählten Standorte mussten jeweils einzeln geprüft und genehmigt werden.

Zudem hatte sich gezeigt, dass die zuvor bestehende Beschränkung auf karitative Organisationen rechtlich unsicher und nicht mehr zu halten war. Deshalb hatten sich Verwaltung und Politik auf ein Standortkonzept verständigt, das für alle Antragsteller gilt, die bestimmte Kriterien erfüllen. Deshalb können auch gewerbliche Unternehmen an dem Losverfahren teilnehmen. Das Standortkonzept wurde am 23. September 2015 im Rat beschlossen.

Neben einer verbesserten Sauberkeit ist auch die Zahl der illegal aufgestellten Container deutlich zurückgegangen: Im laufenden Jahr 2017 mussten nur vier Altkleidercontainer eingezogen werden, im Jahr zuvor (2016) waren es noch siebzehn.