Aachen: Drei Preisträger sind nun offiziell familienfreundlich

Aachen: Drei Preisträger sind nun offiziell familienfreundlich

Gleich drei Initiativen, Personen und Personengruppen dürfen sich in diesem Jahr mit dem „Prädikat Familienfreundlich” schmücken: Cornelia Grimmen, das Projekt „Generationsbrücke Deutschland” sowie Tim Hammer, Frank Seifarth und Oliver Laven. Stadtdirektor Wolfgang Rombey überreichte ihnen am Wochenende die Urkunden.

Cornelia Grimmen erhielt die Auszeichnung für ihre „Connytage”. Seit 1993 laden sie und ihr Ehemann Georg zwei Mal pro Woche Kinder und Jugendliche zu sich nach Hause ein, um miteinander zu spielen, basteln, kochen und singen. Sogar die Ausstattung in der kleinen Wohnung des Ehepaars ist ganz auf ihre Initiative abgestimmt: es gibt eine Bücherecke, Roller, Fahrräder, Außenspielgeräte und vieles mehr, was von beiden aus eigener Tasche und aus Spendengeldern finanziert wird.

Die nächste Urkunde ging an Horst Krumbach, der von 2004 bis 2011 Heimleiter der Katholischen Stiftung Marienheim war und in Aachen das Projekt „Generationsbrücke Deutschland des Katholischen Marienheims Aachen-Brand” begründete. Es handelt sich hierbei um eine Kooperation von sechs Aachener Pflegeheimen und neun Schulen und Kindergärten.

Kinder und Jugendliche kümmern sich durch regelmäßige Besuche um ältere Menschen, um mit ihnen gemeinsam Freizeit zu verbringen. So haben sich generationsübergreifende Freundschaften und Wahlgroßelternschaften entwickelt. Mittlerweile erlangte diese Initiative dank zahlreicher Auszeichnungen bundesweit einen hohen Bekanntheitsgrad.

Die dritte Würdigung erhielten Tim Hammer, Frank Seifarth und Oliver Laven, die durch verschiedene Aktionen einen Betrag in Höhe von 20 000 Euro für „Feuervogel - Hilfen für Kinder suchtkranker Kinder” zusammengetragen haben. Bei Feuervogel handelt es sich um ein Pilotprojekt, das eine Anlaufstelle für Kinder suchtkranker Eltern bietet. Im Mai lief die Modellphase dieses Projektes aus, so dass Feuervogel künftig auf Spenden angewiesen ist.

„Mit dieser Ehrung möchten wir Personen bestärken, die Vorbilder für die Aachener Bürgerschaft sein sollen”, erläuterte Rombey die Auszeichnung, die die Stadt Aachen seit 2006 vergibt.