Aachen: Drei Autos krachen auf Berliner Ring ineinander: Vier Schwerverletzte

Aachen : Drei Autos krachen auf Berliner Ring ineinander: Vier Schwerverletzte

Auf dem Berliner Ring in Aachen hat es am Mittwochnachmittag einen Verkehrsunfall gegeben, bei dem vier Menschen schwer verletzt wurden. Offenbar war ein Auto auf die Gegenspur geraten und mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammengestoßen. Der Ring wurde für rund Stunden voll gesperrt, im Aachener Nordosten kam es zu langen Staus.

Der Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr wenige hundert Meter östlich der Kreuzung Charlottenburger Allee/Breslauer Straße. Wie die Aachener Polizei mitteilte, wurde der Ring zwischen der Kreuzung und der Von-Coels-Straße in Eilendorf komplett für den Verkehr gesperrt.

Insgesamt waren drei Autos an dem Unfall beteiligt. Foto: Michael Jaspers

Wie die Polizei mitteilte, geriet eine 66-jährige Pkw-Fahrerin aus bisher ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit dem Fahrzeug einer 60-jährigen Frau aus Richterich. Weiterhin war am Unfall ein 42-jähriger Pkw-Fahrer aus Alsdorf beteiligt. Ob dessen Fahrzeug vor oder nach der Kollision im Gegenverkehr beschädigt wurde, ist Gegenstand der Polizeiermittlungen.

Die beiden Pkw-Fahrerinnen wurden infolge des Unfalls schwer verletzt. Ebenfalls schwere Verletzungen erlitte ein vierjähriges Kind, das im Auto der 66-Jährigen saß, sowie ein 29-jähriger Beifahrer in dem Fahrzeug aus Alsdorf.. Die Feuerwehr Aachen war mit einem Großaufgebot vor Ort und brachte die Verletzten in die umliegenden Krankenhäuser. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht.

Nach dem Aufprall war die vierspurige Straße mit Trümmerteilen übersät. Ein Minivan wurde durch die Wucht des Aufpralls aufs Dach geworfen. Außer dem Van waren ein Kleintransporter und ein Kleinwagen am Unfall beteiligt.

Die Rettungs- und Aufräumarbeiten zogen sich über Stunden hin. Der Verkehr auf den Straßen im Aachener Nordosten kam stellenweise zum Erliegen. Es staute sich auf weiten Teilen des Berliner und Madrider Rings, auf Breslauer Straße, Rottstraße, Hüttenstraße, Reichsweg und Philipsstraße. Auch in Eilendorf ging nichts mehr.

Da aus den zum Teil schwer beschädigten Fahrzeugen umweltgefährdende Flüssigkeiten ausgelaufen waren, die beseitigt werden mussten, konnte der Ring erst gegen 17 Uhr wieder frei gegeben werden.

Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro.

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(heck)