Aachen: Die Ups‘n‘Downs verneigen sich vor der ersten Reihe

Aachen : Die Ups‘n‘Downs verneigen sich vor der ersten Reihe

Die Spannung steigt bei den Ups’n’Downs. Am Freitag, 27. April, wird die Aachener Ska-Band endlich das erste gemeinsame Album veröffentlichen, im Franz wird die Release-Party gefeiert. „Front row“ heißt das Debütwerk, eine kleine Anspielung darauf, dass die Zuhörer bei den Ups’n’Downs an erster Stelle stehen.

Das Album selbst, sagt Sänger Heiko Wätjen, sei sehr bunt und vielfältig, bunter und vielfältiger als man bei so einem speziellen Genre erwarten würde. „Neben Ska als Ausgangsbasis sind Einflüsse aus Reggae, Soul, Jazz, Rock und viele mehr am Start, die Texte sind auf Englisch, Deutsch, Spanisch ... also ich glaube, man kann sich beim Hören auch dann gut unterhalten fühlen, wenn man nicht unbedingt Ska-Liebhaber ist, was aber auch den Background der Band und der einzelnen Musiker und Musikerinnen gut abbildet.“

Heiko Wätjen (Gesang), Agnes Molnar (Gesang), Thomas Karolzyk (Gitarre), Moritz Schippers (Keyboard), Boris Bansbach (Saxophon), Thomas Grüne (Posaune), Sasha Sirovica (Bass) und Bernd vom Dorp (Schlagzeug) sind alle noch in anderen Bands und Projekten unterschiedlicher Genre aktiv, und das merkt man auch.

Diese geballte Ladung an Erfahrung zeigt sich auch an anderer Stelle. Nervös sei man vor der großen Release-Party nicht, erklärt Heiko Wätjen, eher positiv angespannt. „Albumveröffentlichungen sind immer etwas Besonderes.

Jedes Album ist anders, was die Art der Entstehung und die Erwartungen daran angeht, und es ist immer wahnsinnig spannend zu erleben, wie andere Leute darauf reagieren, da man selber ja zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon eine ganze Weile intensiv damit befasst gewesen ist und meistens ein bisschen die objektive Distanz verloren hat. Wie es aber wirklich ist, merkt man eben oft erst, wenn man es dann ‚in die Welt entlässt‘.“

Die Reaktionen werden die Ups‘n‘Downs am Freitag direkt erleben, „Front row“ soll komplett vorgestellt werden plus „ein paar zusätzlichen Songs aus unserem Live-Repertoire“, sagt Heiko Wätjen, der außerdem verrät, dass es zum ersten Mal einen Dresscode für die Band gebe — bei einer Release-Party würde man sich gerne ein bisschen mehr Mühe geben.

Nach dem Auftritt der Ups’n’Downs ist im Franz übrigens noch nicht Schluss mit der Party. Die Aachener Ska-Urgesteine, die Quicksteps, geben sich dann noch die Ehre. Eine gute Kombination, findet Heiko Wätjen. „Ich könnte mir eigentlich keine bessere ‚Partnerband‘ für ein Doppelkonzert wünschen.“

Wer selbst dabei sein möchte und bei den Ups’n’Downs in der ersten Reihe stehen will, der sollte am Freitag ins Franz gehen. Eintrittskarten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, Einlass ist ab 19 Uhr.