Die Theaterschule Aachen zeigt Goethes „Faust“ im Ludwig-Forum.

Theater : Woher die Emotionen kommen

Zum Semesterabschluss im Februar zeigt die Theaterschule Aachen die Tragödie „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe im Space im Ludwig Forum. Bei den Proben konnte man schon einen Einblick in die Aufführung der Theaterschule Aachen bekommen.

Die vier Schauspieler unter der Regie von Dozent Roman Kohnle haben es geschafft, in kurzer Zeit den „Faust“ in eine kompakte Fassung zu bringen, in der das Gretchen-Drama im Vordergrund steht. Insgesamt stehen fünf Studenten der Theaterschule Aachen auf der Bühne und spielen als Schauspielprüfung zum Ende des Semesters die moderne Interpretation des klassischen Goethe-Werkes. Doch auch in der modernen Interpretation bleibt der Text und somit auch die alte Sprache von Goethes „Faust“ bestehen. „Das führte vor allem am Anfang zu vielen Diskussionen, selbst bei den kürzesten Sätzen.“, so Tobias Kulka, der den Antagonisten Mephisto spielt.

Regisseur Roman Kohnle war es wichtig, dass die jungen Schauspieler Rollen spielen, die ihrem Alter entsprechen. So steht nicht der alte Faust im Vordergrund, sondern die junge Version. „Zum einen ist es einfacher zu verstehen, warum die Charaktere sich so verhalten, wie sie sich verhalten, zum anderen erkennt man auch, woher die Emotionen kommen, die die Figuren erleben“, so Gretchen-Darstellerin Jana Weißmann.

Premiere ist am Freitag, 15. Februar, um 19:30 Uhr im Space des Ludwig-Forums an der Jülicher Straße. Weitere Termine: Samstag, 16. Februar, 19.30 Uhr, und Mittwoch, 20. Februar um 19 Uhr. Weitere Informationen unter Telefon 0241-4450645.

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