Aachen: Die Linke erwartet einen „heißen Herbst”

Aachen: Die Linke erwartet einen „heißen Herbst”

Die Linke in der Städteregion Aachen missbilligt die von Oberbürgermeister Marcel Philipp angekündigten Kürzungen und begrüßt den von den Personalräten angekündigten Protest.

Viel zu lange würden die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bereits als „Sparschweine der Nation” missbraucht, meint Hans Janosch, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Linken in der Städteregion.

Seit drei Jahrzehnten proklamiere Philipps Partei - die CDU - eine Politik der Besserverdienenden. Weil Gewinne und Erbschaften unerheblich, Vermögen und Finanzmarkttransaktionen nicht besteuert werden, würden Bund und Land seit Jahren versuchen, sich auf Kosten der Kommunen zu sanieren. Dass viele Kommunen heute so hoch verschuldet sind, ist aus Sicht der Linken die direkte Folge dieser Politik, die die großen Parteien über viele Jahre hinweg praktiziert hätten.

Die Linke fordert die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes auf, sich auf einen heißen Herbst einzustellen und sich möglichst auch im Sommer schon an den in der Städteregion Aachen stattfindenden Protestaktionen zu beteiligen. Nur wenn die Beschäftigten sich gemeinsam „gegen die Demontage des öffentlichen Dienstes und der öffentlichen Daseinsvorsorge auflehnen”, könne diese Politik beendet werden.