Aachen: Die Kröten sind wieder unterwegs

Aachen : Die Kröten sind wieder unterwegs

Sobald die Außentemperaturen über acht Grad Celsius steigen, wandern Frösche, Kröten und Molche aus ihren Winterquartieren zu den Teichen, in denen sie selbst einmal aufgewachsen sind. Das passiert vor allem morgens und abends während der Dämmerung. Darauf weist das städtische Umweltamt hin und bittet Autofahrer um besondere Aufmerksamkeit.

Denn die Tiere müssen auf ihrer Wanderung zu den Laichplätzen zum Teil stark befahrene Straßen überqueren. Dabei werden sie ohne die entsprechenden Schutzmaßnahmen oft in großer Zahl überfahren. In Aachen passiert das vor allem auf folgenden Straßen: Eupener Straße, Lütticher Straße, Grünenthal, Lemierser Berg, Purweider Weg, Entenpfuhler Weg, Strüverweg und Triftweg.

Der Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen geht davon aus, dass die diesjährige Amphibienwanderung in den nächsten Tagen beginnen wird und bittet alle Autofahrerinnen und Autofahrer, in den kommenden Wochen bis Ende April auf der Eupener Straße, der Lütticher Straße, dem Entenpfuhler Weg und Lemierser Berg besonders rücksichtsvoll zu fahren. Hier sind Amphibienschützer im Einsatz.

Der Purweider Weg und der Strüverweg sind zum Schutz wandernder Amphibien zwischen 19 und 7 Uhr gesperrt. Im Stadtteil Richterich wird die Straße Grünenthal für die Dauer der Krötenwanderung im Bereich zwischen „Zehnthof“ und den Garagen des Hauses Nummer 34 ganztägig durch Poller gesperrt.

Im Stadtbezirk Haaren wird die Straßenverbindung Waldstraße/Prunkweg in Höhe der beiden Wanderparkplätze bis zum Ende der Amphibienwanderung durch eine Pollerreihe für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für Spaziergänger bleiben die beiden Wanderparkplätze weiterhin erreichbar.

Darüber hinaus wird in diesem Jahr der Höfchensweg im Bereich zwischen Luxemburger Ring und der Stauanlage Diepenbenden für die Dauer der Amphibienwanderung ganztägig gesperrt. Die Sperrpfähle werden zwischen den Häusern Nummer 120 und 123 errichtet, so dass alle Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser nach wie vor erreichen können.