Die fünf Veranstaltungsorte: Die große digitale Party „Aachen 2025“

Die fünf Veranstaltungsorte : Die große digitale Party „Aachen 2025“

Zu dieser Party sind alle eingeladen: Mit „Aachen 2025“, gestaltet von Aktiven aus Aachen, der Region, aus den Niederlanden und Belgien, wird der digitale Wandel am 28. und 29. September in Aachen greifbar.

Das haben sich die Organisatoren der Tema AG fest vorgenommen. Das Technologiemarketing-Unternehmen hat „Aachen 2025“ zusammen mit Regina e.V., einem Verbund aus rund 140 IT-Firmen, als Veranstaltungsmarathon ins Leben gerufen. 2016 gab es die erste Veranstaltung. Seitdem hat sich im Bereich der digitalen Technik eine Menge getan. Und das will man zeigen, diskutieren und vielfach fantasievoll inszenieren. Beteiligt sind neben Unternehmen zahlreiche Hochschulinstitute und Einrichtungen der Stadt.

An fünf Standorten – Technologiezentrum Aachen (TZA), Digital Church, Depot Talstraße, Stadtbad Blücherplatz und Ludwig Forum – können sich die Besucher auf den neuesten Stand bringen, finden interessierte Bürger sowie Vertreter von Betrieben, die den digitalen Wandel vollziehen wollen (und müssen), Ansprechpartner und die Möglichkeit, konkret auszuprobieren, was für sie denkbar wäre.

Immer wieder geht es um die Fragen: Wie werden wir in Zukunft arbeiten, wohnen, einkaufen, kommunizieren, produzieren, gesund leben, mobil sein und effektiv lernen? Wie kann sich der Alltag der Menschen verbessern – ob nun in der Schule, im Beruf, aber auch dann, wenn sie älter und vielleicht hilfsbedürftig sind? Spracherkennung und Simultanübersetzung sind etwa bei „3 Digitale Dagen“ im Technologiezentrum, organisiert von der Gemeinde Heerlen, der Provinz Limburg und dem Brightlands Smart Services Campus Heerlen in Kooperation mit der Stadt Aachen und Thor Park Genk, wichtige Aspekte.

Spannende Premiere: Zum ersten Mal wird der BMW Vision next 100 einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Das futuristische Fahrzeug zeigt, wie man sich ein Auto in 20 bis 35 Jahren vorstellt. Es gibt weitere innovative Fahrzeugentwicklungen aus Aachen, wie den Streetscooter und das Solarfahrzeug Sonnenwagen.

Eröffnet wird das Wochenende durch eine „Digitalinée“ am Freitag, 28. September, um 10 Uhr in der RWTH-Aula, Templergraben. Infos und Programm: www.aachen2025.de

Das Technologiezentrum bündelt zahlreiche Themenbereiche

Das Technologiezentrum Aachen bietet im Rahmen von „Aachen 2025“ Informationen zu vielen Themenbereichen an. Foto: zva/Michael Jaspers

Das Technologiezentrum Aachen (TZA), Dennewartstraße 25-27, bietet im Rahmen von „Aachen 2025“ am Freitag, 28. September, 12 bis 19 Uhr, und Samstag, 29. September, 12-18 Uhr, Informationen zu den Themenbereichen Mobilität, Gesundheit, Wohnen und Energie, Lernen und Bildung, Produktion sowie Games. Besucher können erstmals den BMW Vision Next 100 und andere Fahrzeuge der Zukunft wie „Sven“, ein Elektrofahrzeug für die Stadt, kennenlernen. In Workshops „Design Thinking – Entwickle deine Idee für ein soziales Aachen“ (Freitag ab 14 Uhr, Samstag ab 12 Uhr) sowie „Von der Idee zum Projekt – die ersten Schritte“ (Samstag Uhr) kann man Ideen erarbeiten.

Zum Thema Gesundheit werden Telemedizin-Projekte sowie das digitale Gesundheitsnetzwerk „TELnet@NRW“ vorgestellt, das Bewegungsspiel „Organ Challenge“, das Medizinstudenten beim Lernen unterstützt, und das Projekt „MediWeCo“, das die Ausbildung von Physiotherapeuten fördert. Ein gerontologischer Testanzug darf ausprobiert werden. „Smart Home“ lautet das Motto beim Wohnen der Zukunft mit intelligenten Stromzählern und den Möglichkeiten von Energieerzeugung. Bildung: Schüler des St. Leonhard Gymnasiums stellen ihre LeoApp vor.

Infos zur beruflichen Bildung bündelt die Medienplattform Euregiowaves (www.euregiowaves.eu). Herstellern der Zukunft zeigt MIA, was urbane Produktion für eine Stadt bedeuten könnte. Und bei Games ist 3-D-Technologie im Einsatz beim Spiel.

Preisverleihung, Lernen und Start-ups

Aus dem Straßenbahndepot ist ein Veranstaltungsort mit Atmosphäre geworden: das Depot an der Talstraße. Foto: zva/Michael Jaspers

Einen Workshop in der Digital Church, Jülicher Straße 72a, gibt es am Freitag, 28. September, von 10 bis 13 Uhr. Die CSR Freitagswerkstatt hat das Thema: „Auswirkungen der Digitalisierung – Mitarbeitende mitnehmen“.

Moderation des Workshops: CSR-Expertin Gisela Hein; Impulse liefern zu diesem Thema Patrick Heinker, Geschäftsführer gift-Grün GmbH, Iris Wilhelmi, Geschäftsführerin Digital Hub Aachen e.V., Gabriele Philipp, Geschäftsführerin avu und Caroline Kogel, CSR-Managerin Lancom Systems GmbH. Um 12 Uhr ist eine Führung durch die Digital Church mit vielen weiteren Informationen vorgesehen.

Anmeldung zu dieser kostenfreien Veranstaltung per E-Mail bis zum 24. September 2018 unter: gawellek@bonn.ihk.de oder

hein@gh-marketing.eu.

Preisverleihungen: Der „Social Innovation Award“ von Enactus Aachen und der Preis zum „Projekt- und Ideenwettbewerb Aachen 2025“ wird am Samstag, 29. September, 18.30 Uhr, in der Digital Church verliehen. Danach wird zum Abschluss von „Aachen 2025“ gefeiert.

„Meet the Start-Ups“ lautet das Motto zum Kennenlernen der lokalen Start-up-Szene in der Digital Church, wo man sich auch selbst als innovativer Unternehmer vorstellen kann.

Weitere Informationen unter: aachen.digital.

Depot: Arbeit und Schule der Zukunft

Digital Church: Thema der CSR Freitagswerkstatt ist „Auswirkungen der Digitalisierung – Mitarbeitende mitnehmen“. Foto: zva/Harald Krömer

Das Depot, Talstraße 2, ist am Freitag, 28. September, 12 bis 19 Uhr, und Samstag, 29. September, 11 bis 18 Uhr geöffnet:

Thema Arbeit: Im ehemaligen Straßenbahn-Depot organisiert die Firma Carpus+Partner den „Work. Life. Future-Wettbewerb für eine innovative Arbeitswelt“. In verschiedenen Formaten werden Ideen für neue Arbeitswelten entwickelt und diskutiert. Diese werden sicherlich anders als heutige Arbeitsplätze ausgestattet und möbliert sein. Welche Alternativen es zur Standardausstattung mit Schreibtisch, Drehstuhl, Rollcontainer und Aktenschrank gibt, zeigt begleitend eine spannende Möbelausstellung, an der zahlreiche Firmen mit ihren Produkten beteiligt sind.

Thema Bildung am Freitag, 28. September, 14 bis 16 Uhr: Das Euregionale Medienzentrum öffnet das „Interaktive Klassenzimmer“. Neben moderner Präsentationstechnik (interaktive Systeme, Beamer mit Leinwand, Dokumentenkameras, Audiosysteme und mehr) besteht hier die Möglichkeit, digitale Endgeräte (Notebooks, Tablets, Smartphones) in das System einzubinden. Das „interaktive Klassenzimmer“ ist ein Beispiel für neue Medien in Schulen. Begleitend zeigt die regio iT „ucloud4schools“ ihre in Aachen entwickelte Cloudlösung. Einrichtungen können damit zeit- und ortsunabhängig zusammenarbeiten.

Neue „Future Impact Maker“ und Battledance-Show

„Future Impact Maker – Zukunftskonferenz und Auszeichnung“: Kultur der Zukunft lautet das Motto im Ludwig Forum. Foto: zva/Michael Jaspers

Kultur der Zukunft lautet das Motto am Freitag, 28. September, 16 bis 19 Uhr, im Ludwig Forum für internationale Kunst, Jülicher Straße 97-102, bei „Future Impact Maker – Zukunftskonferenz und Auszeichnung“. Der Kulturbetrieb der Stadt fragt: „Wie wollen wir in Zukunft leben?“ Die Besucher lernen während der Veranstaltung die Ideen und Geschichten von 15 Kultur- und Kreativschaffenden aus der Euregio Maas-Rhein kennen, die für Ideenvielfalt und kreativen Unternehmergeist die Auszeichnung „Future Impact Maker“ erhalten. Sie haben an einem Wettbewerb teilgenommen, bei dem es um Ideen­­reich­­tum, Un­­ter­­neh­­mer­­geist und kul­­tur­el­­le Schaf­­fens­­kraft ging.

Zu den Preisträgern zählen Designer, Architekten, Tänzer, Illustratoren, Musiker und Künstler aus der Region. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der Rettung der Meere, der Digitalisierung der Bildung und sogar mit der Zukunft unserer Nachbarschaftskultur. Neben der Ehrung und Vorstellung der jeweiligen Preisträger werden Einblicke in deren Arbeiten geliefert. Es gibt Impulsvorträge wie „Kumpel & Keule – Die kunstvolle Zukunft unserer Ernährung“ (Hendrik Haase), eine Battledance-Show und einen Auftritt von Songwriter Amin Afify aus Eschweiler.

Anmeldung (begrenze Teilnehmerzahl) und weitere Informationen zum Projekt unter www.future-impact-maker.eu.

Stadtbad: Blick auf Soziale Medien

Im Stadtbad Aachen werden die verschiedenen Liveübertragungen in den Sozialen Medien koordiniert, die für die zwei Tage des Veranstaltungsmarathons geplant sind. Foto: zva/Andreas Herrmann

Medienzentrale: Das Stadtbad Aachen

Blücherplatz 24, ist am Freitag, 28. September, 12 bis 19 Uhr, und Samstag, 29. September, 11 bis 18 Uhr, die Medienzentrale von „Aachen 2025“. Hier werden die verschiedenen Liveübertragungen in den Sozialen Medien koordiniert, die für die zwei Tage des Veranstaltungsmarathons geplant sind.

Workshop „Digitale Geschäftsmodelle“, 28. September, 12-15 Uhr, Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft, kostenlose Anmeldung online: itwirtschaft.de.

Das digitale Geschichtsbuch zeigt interaktiv die Geschichte des Aachener Rathauses. Ausgegrabene Gebeine verwandeln sich in der Animation zu virtuellen Personen, die ihr Leben nacherzählen.

Das Familienalbum 4.0 steht für die neue Form eines Familienarchivs, das man sich selbst anlegen kann. Aktuelle Fotos und Videos, alte Bilder. Filme und Dokumente werden eingescannt und Familientreffen live gestreamt. Album und familyTV sind dann dauerhaft für alle Familienmitglieder verfügbar.

Der Kinderschutzbund Aachen nutzt „Aachen 2025“, um mit Eltern und Kindern über die Herausforderungen zu sprechen, die Internet, Smartphone, Online-Spiele oder Soziale Medien mit sich bringen.

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