Aachen: Die ersten Bagger rollen am Tivoli an

Aachen: Die ersten Bagger rollen am Tivoli an

Die ersten Bagger sind am Mittwoch an der Krefelder Straße in Höhe des Tivolis angerollt. Der Stadtbetrieb hat mit den Arbeiten für die neue CHIO-Brücke begonnen. Ein Jahr wird der Bau der 1,95 Millionen Euro teuren Brücke dauern.

Solange wird die Krefelder Straße in beide Richtungen zweispurig befahrbar sein, lediglich die Linksabbiergespuren in die Albert-Servais-Allee und stadteinwärts in Richtung Gut Wolf sind für die Dauer der Bauarbeiten verkürzt worden. Ausnahmeregelungen seien aber bei den Heimspielen der Alemannia aber denkbar, hieß es von Seiten der Stadt. Man beobachte das Verkehrsaufkommen bei den kommenden Zweitligapartien genau und werde je nach Bedarf handeln.

Für das das weithin sichtbare neue „Wahrzeichen von Aachen” muss die Stadt 1,15 Millionen Euro berappen, 650.000 Euro fließen als Zuschuss vom Land, die fehlenden 150.000 Euro steuert der Aachens-Laurensberger Rennverein (ALRV) bei. Die S-förmig geschwungene Brücke soll 100 Meter lang werden.

„Hingucker” des von „Hahn Helten und Assoziierte GmbH” entworfenen Objekts wird ein 65 Meter hoher Pylon. Der Bau der Überquerung vor dem Stadion, sei, so Oberbürgermeister Marcel Philipp „ein Muss”. Die Brücke sei „für eine sichere und leistungsfähige Abwicklung der verkehre bei Großveranstaltungen zwingend erforderlich”, urteilen Gutachter und Polizei unisono.

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