Aachen: Die Dacharbeiter sind einmal rund

Aachen : Die Dacharbeiter sind einmal rund

Die Dachmonteure auf der Baustelle des neuen Tivoli sind seit Mittwoch einmal rund. Denn am Mittwoch ist der letzte Dachträger auf dem Stadionbau montiert worden. Somit ist das 2000 Tonnen schwere Stahlgerippe fertig, das die gelben Trapezbleche, die das eigentliche Stadiondach bilden, tragen wird.

Mitte Januar war der erste Träger am westlichen Ende der Nordtribüne installiert worden, nun folgte der letzte im Süden der Haupttribüne. In der Zwischenzeit sind bereits viele der Trapezbleche zwischen die Träger gespannt worden. In den nächsten Wochen bis Mitte Mai sollen die letzten der gelben Bleche folgen, die dann zusammen mit den schwarz lackierten Dachträgern zum weithin sichtbaren Markenzeichen der neuen Alemannia-Spielstätte werden sollen.

Jeder der rund 50 Dachträger ist 40 Meter lang, alle liegen auf einem einzigen Auflagepunkt in 20 Metern Höhe auf. Zum Spielfeld hin kragt das Dach 32 Meter über, so dass alle 32900 Plätze überdacht sind. Nach hinten steht das Dach acht Meter über. Dort werden die Träger von Stahlseilen mit Zugfundamenten verbunden, die zwölf bis 14 Meter tief im Boden verankert sind. So wird das Dach in der Waage gehalten.

„Damit sind dann demnächst die von außen leicht erkennbaren Baufortschritte abgeschlossen”, erklärt Stephan van der Kooi. Anschließend konzentriert sich das Baugeschehen auf den Innenausbau, wo es aber schon jetzt ziemlich flott voran gehe, sagt der Projektverantwortliche für den Stadionneubau bei der Alemannia.

Mehr von Aachener Nachrichten