DGB-Aachen erinnert an Beginn des Zweiten Weltkriegs

Gedenken an den Kriegsbeginn : DGB erprobt Format für junge Leute

Mit einem neuen, modernen Format will der DGB in Aachen am Samstag, 31. August, an den deutschen Überfall auf Polen und den Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren erinnern.

Statt Kundgebungen und Reden von Gewerkschaftsfunktionären soll es am Vorabend des Antikriegstages einen „Schlagabtausch der Poeten“ geben. Auf der Veranstaltung in der Jugendkirche Aachen werden sich Talente der regionalen Poetry-Slam-Szene in Texten mit dem Thema Krieg und Frieden beschäftigen. „Damit wollen wir vor allem ein junges Publikum gerade auch aus Betrieben ansprechen“, sagt Ralf Woelk, DGB-Chef für den Raum Aachen.

Moderiert wird die Veranstaltung von Oscar Malinowski, einem der bekanntesten Slam Poeten der Region. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgen Bärbel Ehlert und ihrer Band „Da Musica“. Der „Schlagabtausch“ in der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche (Ecke Zollernstraße/Herzogstraße) beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird allerdings um Anmeldung gebeten. Und zwar unter der Rufnummer 0241/9467120 oder per E-Mail unter barbara.obst@dgb.de.

Daneben gedenkt der DGB dem Kriegsbeginn mit der Ausstellung „Gegen das Vergessen“. Sie beschreibt ein Gefangenenlager in Arnoldsweiler bei Düren. In ihm waren während des Krieges vor allem polnische, französische, russische und ukrainische Soldaten unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert. Viele von ihnen starben an Unterernährung. Die Ausstellung ist vom 26. August (Eröffnung um 17 Uhr) bis zum 13. September im DGB-Haus an der Dennewartstraße 17 zu sehen. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Rufnummer 02421/73714 oder der E-Mail-Adresse l.bentlage@gmx.net. (jozi)

(jozi)
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