Aachen: „Der Teufel in Aachen“: Neue Spielzeit der Stadtpuppenbühne Öcher Schängche

Aachen : „Der Teufel in Aachen“: Neue Spielzeit der Stadtpuppenbühne Öcher Schängche

Wenn in der Barockfabrik der Teufel los ist, wissen Jung und Alt: Die neue Spielzeit der Stadtpuppenbühne Öcher Schängche beginnt! Traditionell läutet seit der Gründung der Puppenbühne 1921 das Eröffnungsstück „Der Teufel in Aachen“ die Spielzeit ein. Diesmal ist es am Sonntag, 24. September, um 15 Uhr soweit.

Spielleiter Otto Trebels und sein Team stehen bereits in den Startlöchern. Dem Ensemble gehören Hildegard Barner, Hanna Birmans, Gabriele Herschbach, Elfriede Schultz, Albert Baurmann, Dirk Chauvistré, Paul Drießen und Peter Reuters an. Paul Drießen ist obendrein als Generalmusikdirektor für den guten Ton zuständig. Peter Reuters kümmert sich um die Bühnentechnik.

Das erste echte Kinderstück folgt ab Sonntag, 1. Oktober, 15 Uhr. „Der Geist im Dom“ ist der dritte Teil der Trilogie, zu der ebenfalls „Der Teufel in Aachen“ und „Der Glockenguss“ gehören. „Da geht es natürlich um den Krippekratz, die Lousbergsage und im dritten Teil, der von Paul Drießen und Karin Fiseni gestaltet wurde, geht es in die Glockengießerei in der Eifel“, erklärt Trebels.

Als erstes Erwachsenenstück präsentiert er ab Donnerstag, 19. Oktober, 19.30 Uhr, eine Wiederaufnahme des in der letzten Spielzeit erfolgreichen Stücks „Die Wurmhexen“. „Diese Geschichte, die entfernt etwas mit Hexenverfolgung zu tun hat, wurde Jahrzehnte nicht gespielt. Wir haben sie modern und pfiffig inszeniert und freuen uns, dass sie so gut ankommt“, erklärt der Spielleiter.

Geschichte zum Advent

Mit der Premiere am Sonntag, 19. November, 15 Uhr, startet das Weihnachtsmärchen „Der goldene Baum“. „Es ist kein klassischer Stoff, sondern eine zum Advent passende Geschichte von Will Hermanns“, erklärt Trebels.

Fünf Karnevalsabende stehen ab 12. Januar unter dem Motto „Fastelovvend bei Frau Knoppholz“ auf dem Programm. Der Aachener Prinz Mike I. ist an jedem Abend dabei. Neu ist ein Sketch von zwei Teilnehmern des Stockpuppenkabaretts „Pech und Schwefel“. Für alle Kinder — und jung gebliebenen Anhänger der Stadtpuppenbühne — folgt ab Sonntag, 4. Februar, um 15 Uhr das Kinderstück „Der große Zauberer Kamuff“ nach Will Hermanns.

„Es ist ein klassisches, sehr unterhaltsames Hau- und Klaustück“, erklärt Trebels. Wie bei allen Kinderstücken liegt der Anteil an Öcher Platt bei unter 40 Prozent. Ab Sonntag, 4. März, 15 Uhr, gibt es noch den „Kobold Blitze­bub“, eine Geschichte für Kinder nach Wilhelm Dietmar. Das zweite Erwachsenenstück ab Donnerstag, 12. April, 19.30 Uhr, ist die amüsante Geschichte von „De Fraulü vajene Maat“.

Otto Trebels und sein Ensemble freuen sich, dass die Eintrittspreise auch in der 95. Spielzeit günstig und stabil bleiben, und bereits jetzt auf das 100-jährige Bestehen 2021. Kartenvorbestellung unter Telefon 0241/172016 (montags bis donnerstags vor den Erwachsenenstücken und an Spielsonntagen von 10 bis 12.30 Uhr). Karten für die Karnevalssitzung gibt es für Mitglieder des Förderkreises am 25. November ab 11 Uhr, Restkarten am 2. Dezember ab 11 Uhr in der Barockfabrik am Löhergraben 22.