Aachen: Der Öcher Bend hofft auf gutes Wetter

Aachen : Der Öcher Bend hofft auf gutes Wetter

Petrus muss ein Kirmesfan sein, denn pünktlich zum offiziellen Fassanstich am Freitagabend tat sich der Himmel über dem Aachener Bendplatz auf und die Sonne schaute — wenn auch kurz — durch die Wolken auf das bunte Treiben an der Kühlwetterstraße.

Die offizielle Eröffnung des zehntägigen Rummels nahm Bürgermeister Björn Jansen vor, der sich mit Ehefrau Daniela als absoluter Bend-Fan outete: „Der Bend ist ein Volksfest, bietet kurzweilige Unterhaltung für Jung und Alt — egal ob bei Sonne oder Regenschauern.“ Auch Eurogress-Geschäftsführerin Kristina Wulf, Klaus-Dieter Jacoby vom Betriebsausschuss des Eurogress Aachen und Peter Loosen vom Schaustellerverband Aachen freuen sich auf das Volksfest.

Bend-Fan und Bürgermeister in Personalunion: Björn Jansen (links) eröffnet mit dem Fassanstich den Rummel an der Kühlwetterstraße. Foto: Ralf Roeger

Bereits um 14 Uhr ertönten weithin hörbar die traditionellen drei Böllerschüsse, danach lockten die Schausteller mit einer Happy Hour auf den Fahrgeschäften. Eine Geisterbahn namens „Panic Room“, das beliebte Riesenrad, Losbuden, Karussells und zahlreiche Imbissstände haben am Wochenende schon viele Kirmesbummler angelockt. Denn Loosens optimistische Prognose für die kommenden Tage („Alles wird gut, auch das Wetter.“) bewahrheitete sich am Samstag und Sonntag mehrfach — immer zwischen den Regenschauern.

Für „Bend-Manager“ Peter Krings wird es diesmal ein ganz besonderer Rummel werden, nämlich der letzte. „Mr. Bend“ wird Ende August offiziell in den Ruhestand verabschiedet. „Sein Enthusiasmus hat den Bend in den vergangenen Jahren zu dem gemacht, was er heute ist“, lobte Klaus-Dieter Jacoby vom Betriebsausschuss des Eurogress den großen Einsatz und das Herzblut von Krings.

Wenn das Wetter mitspielt, erwarten die Veranstalter bis zu 200.000 Besucher. „Die Tendenz ist steigend. Der Bend als Familienfest und Treffpunkt für alle Altersklassen wird immer beliebter“, freut sich Kristina Wulf. Ziel sei es, Attraktionen zusammenzustellen, die für Kinder, Eltern und Großeltern gleichermaßen interessant sind. Die Bandbreite reicht vom klassischen Riesenrad bis zum „Sky-Trip“, der seine Fahrgäste in 25 Metern Höhe durch die Luft wirbelt.

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