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Aachen: Der Neue Chefarzt in einem „ehrenwerten Haus“

Aachen : Der Neue Chefarzt in einem „ehrenwerten Haus“

Angenehm, fordernd und humorvoll: So beschrieb Dr. Claus Wolff-Menzler seinen Einstieg im Alexianer Krankenhaus. Der 43-Jährige ist hier seit dem 1. Juni neuer Chefarzt der Allgemeinpsychiatrie sowie gesamtverantwortlicher ärztlicher Direktor.

„Es ist mir leicht gefallen, an diesen neuen Standort zu gehen“, sagte er während der offiziellen Willkommensfeier. Er wolle das Alexianer-Krankenhaus in seiner Tradition weiter entwickeln, fuhr er fort.

Als Experte zu Fragen des neuen pauschalisierten Entgeltsystems für Psychiatrie und Psychosomatik will er die Einrichtung fachkundig auf ihrem Weg in die Zukunft begleiten und weiter auf einem stabilen Kurs halten. Laut Dr. Andreas Theilig gab es viel mehr als nur einen guten Grund, Wolff-Menzler gerade an das Alexianer Krankenhaus zu holen. „Er bringt umfangreiche Erfahrungen mit und passt hervorragend in das Team“, sagte er.

Wolff-Menzler ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und verfügt zusätzlich unter anderem über den Master „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“. Zuletzt war er als geschäftsführender Oberarzt der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Göttingen tätig.

Neben seiner klinischen Tätigkeit hat er sich auch der Forschung und der Lehre gewidmet.

„Große Sorge bereitet mir die Stigmatisierung von psychisch kranken Menschen“, sagte er. Er hoffe, auch in dieser Hinsicht etwas bewegen zu können. Dass er als Lied zu seinem Einstieg ausgerechnet Udo Jürgens „Ein ehrenwertes Haus“ gewählt hatte, sei kein Zufall.

Seiner Meinung nach ist das Alexianer Krankenhaus gut aufgestellt und kann trotz neuem Finanzierungs-Modell mit Optimismus in die Zukunft schauen. Bleibt Wolff-Menzler also nicht mehr, als in Aachen eine neue Bleibe für sich und seine kleine Familie zu finden. Das Pendeln zwischen Göttingen und Aachen sei doch sehr anstrengend, meinte er.

Das Alexianer Krankenhaus im Zentrum der Stadt ist eine Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.

Es verfügt über 180 stationäre und 52 tagesklinische Plätze auf den Gebieten Allgemeinpsychiatrie, Gerontopsychiatrie, qualifizierte Suchtbehandlung, Psychotherapie und psychosomatische Medizin.