Aachen: Der kultige Lousberglauf macht auch bei schlechtem Wetter Spaß

Aachen : Der kultige Lousberglauf macht auch bei schlechtem Wetter Spaß

Dunkle Wolken, kühle Temperaturen und dazu auch noch ganz viel Regen — es war das typische Aachener Wetter, das den Teilnehmern des 24. Lousberglaufes zu schaffen machte. Als sich die 2000 Läuferinnen und Läufer um 19 Uhr beziehungsweise wenige Minuten später — der Start erfolgte wegen der großen Teilnehmerzahl in zwei Blöcken — auf die 5555 Meter lange Strecke begaben, waren die Wetterbedingungen denkbar ungünstig.

Dennoch konnte der Regen die Stimmung nicht verderben. „Zwei Stunden vor dem Start wurde die Strecke noch einmal gekehrt. Zudem befinden sich zahlreiche Streckenposten überall auf der Strecke. Wir sind für alle Fälle gerüstet,“ erklärte Organisator Peter Lynen vom Hochschulsportzentrum (HSZ) vor dem Start des beliebten Rennens.

Wie in jedem Jahr war der Andrang groß. „Die Teilnehmerplätze waren in Rekordzeit restlos vergeben. Viele Studenten sagen sich: Einmal in meinem Studium muss ich am Lousberglauf teilgenommen haben“, erklärt Lynen die große Beliebtheit des Events. „Es ist einfach großartig, dass dieser Lauf Jahr für Jahr organisiert wird. Toll, dass die beiden Hochschulen diesen Event zusammen mit der Stadt ausrichten“, lobt Malte Brettel, Prorektor der RWTH.

Mittlerweile der Lauf in Aachen Kultstatus. Ob Spitzensportler oder Hobbyläufer — der Lousberglauf ist ein Rennen für jedermann. „Alle haben das Gefühl, als Sieger einzulaufen, ganz egal, ob sie rund 16 Minuten oder knapp eine Stunde benötigen“, sagt Lynen. Nach 17:35,6 Minuten erreichte Rachid Ezzouniour als Erster das Ziel. Zwar verfehlte er damit die im vergangenen Jahr aufgestellte Bestzeit deutlich, allerdings war dies in erster Linie den Wetterverhältnissen geschuldet. Auf Rang zwei landete in 18:04,7 Minuten Yannic Stollenwerk, der gleichzeitig bester RWTH‘ler wurde.

Das Podium komplettierte Lorenzo Zanon (18:15,9 Minuten). Beste Dame wurde Kristina Ziemons in einer Zeit von 20:44,5 Minuten. Jubeln durfte im Ziel auch das Uni-Cup-Team der RWTH, das die vier Läufe umfassende Serie gleich mit drei Teams auf den ersten drei Rängen gewann. Einzig den dritten Platz mussten sich die Aachener mit dem Team aus Münster teilen. Trotz der schwierigen Wetterbedingungen hielt die zuvor bestens präparierte Strecke. Weit über 100 Helfer, Organisatoren und natürlich das lautstarke Publikum ließen den Lousberglauf wieder zu einem vollen Erfolg werden. Für das nächste Jahr wünschen sich die Veranstalter einen ähnlich großen Andrang auf die Startplätze — und natürlich auch besseres Wetter.