Aachen: Der Kreuzweg macht Halt bei den „Talböttern“

Aachen: Der Kreuzweg macht Halt bei den „Talböttern“

„Gebrochene Worte — gebrochene Menschen“: Unter diesem Motto steht in diesem Jahr der Kreuzweg der Arbeit am Donnerstag, 7. März. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) gestaltet den Kreuzweg mit zahlreichen Partnern.

Dazu gehören unter anderem das Büro der Regionaldekane Aachen-Stadt und -Land, die katholische Kirchengemeinde Aachen-Nord, der Deutsche Gewerkschaftsbund NRW, der Katholikenrat der Stadt Aachen, das Kolpingwerk, das Netzwerk Kirche und Betrieb und Vertreter der Pastoral in der Arbeitswelt.

Der Kreuzweg beginnt um 18 Uhr in der Kirche St. Martin, Heinrich-Hollands-Straße, und führt über Stationen entlang der Jülicher Straße bis zur Kirche St. Elisabeth, Blücherplatz, wo der Abschluss gestaltet wird.

Bombardier im Mittelpunkt

Der Kreuzweg der Arbeit soll ein Zeichen sein für Solidarität und Gerechtigkeit mit Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben oder um ihren Job fürchten. In diesem Jahr stehen natürlich besonders die Bombardier-Beschäftigten, im Mittelpunkt, die um den Erhalt ihres Werks kämpfen. Deshalb macht der Kreuzweg auch Halt bei den „Talböttern“ an der Jülicher Straße.

Die KAB-Gruppe Eilendorf hat ein Kreuz für den Kreuzweg gebaut. Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Severin in Eilendorf, wurde das Kreuz am Wochenende von Pfarrer i.R. Peter Harperscheidt gesegnet.

(mg)
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