Kommentar zur Städteregionsratswahl: Der Favorit hat sich durchgesetzt

Kommentar zur Städteregionsratswahl : Der Favorit hat sich durchgesetzt

Als Favorit ist Tim Grüttemeier in die Stichwahl gegangen, als Sieger wird er nun die Nachfolge von Helmut Etschenberg antreten und die nächsten sieben Jahre die Städteregion führen.

Seiner Konkurrentin Daniela Jansen ist die Aufholjagd trotz ihres größeren Bekanntheitsgrads in Aachen – wo sie auch knapp 2800 Stimmen mehr holte als Grüttemeier – nicht gelungen. Diese Wahl wurde in Stolberg, Baesweiler und in der Eifel zugunsten des CDU-Kandidaten entschieden, dessen Partei im Wahlkampf einen deutlich höheren Aufwand betrieben hat als die SPD.

Daran lässt sich ablesen, wie wichtig den Christdemokraten dieses Amt auch mit Blick auf eine reibungslose Fortführung der schwarz-grünen Zusammenarbeit in der Städteregion ist.

Frustrierend bleibt die niedrige Wahlbeteiligung. Was soll man daraus schließen, wenn nur jeder Vierte zur Urne geht? Wissen die Menschen nichts von der Städteregion? Oder ist sie ihnen egal? Besorgt macht beides.

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