Aachen: Der Blick beim PTSV geht nach vorne

Aachen: Der Blick beim PTSV geht nach vorne

Endlich geht es los, der erste Spatenstich ist gesetzt. An der Hubert-Wienen-Straße entsteht derzeit der Neubau des Post-Telekom-Sportvereins (PTSV).

„Der heutige Tag bildet eine Zäsur für unseren Verein. Nach den schwierigen vergangenen Monaten geht es jetzt aufwärts”, sagte Frank Schidlowski, erster Vorsitzender des PTSV, beim ersten Spatenstich.

1925 als Postsportverein gegründet, hat sich der heutige PTSV mit 13 Sportarten dem Breiten-, Familien- und Freizeitsport gewidmet. Rund 1500 Mitglieder sind beim PTSV aktiv. Aktuell finden die Sportangebote des PTSV an verschiedenen Orten in Aachen statt. Nachdem der Verein das Gelände an der Krefelder Straße räumen musste, um Platz für den neuen Tivoli zu schaffen, haben die Postsportler nun eine neue sportliche Heimat gefunden.

„Der Abschied von unserer alten Heimat war schmerzhaft”, sagte Schidlowski. Er selbst habe auf dem ehemaligen Gelände Jahrzehnte lang Sport getrieben und dort mit acht Jahren seine ersten sportlichen Schritte gemacht. Doch auch sein Blick geht inzwischen nach vorn: „Da das alte Gebäude auf lange Sicht zu groß geworden wäre und auch sanierungsbedürftig war, blicken wir nun mit Freude in die Zukunft”, erklärte der Vorsitzende.

Das Angebot, das ehemalige Tennis-Gebäude des Aachener Hockey- und Tennis-Clubs (AHTC) zu übernehmen, sei im richtigen Moment gekommen. Die PTSV-Tennisabteilung ist bereits auf das neue Vereinsgelände umgezogen. Die übernommenen Räume werden nun noch saniert. Auf dem dazugehörigen Gelände werden im nächsten halben Jahr zwei moderne und multifunktionale Sporthallen hochgezogen, davon eine teilbare.

Hier finden die vielfältigen Sportangebote demnächst ausreichend Platz. Auch die Vereinsgastronomie und die Verwaltung sollen hier untergebracht werden. „Lange haben wir mit allen Beteiligten verhandelt, nun ist es vollbracht”, freute sich auch Oberbürgermeister Jürgen Linden über diese ideale Lösung.

„Veränderte Anforderungen”

Er hatte mit dazu beigetragen, dass sich die beteiligten Vereine PTSV, AHTC, Alemannia Aachen und der Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) einig geworden waren. „Die Anforderungen an den Sport haben sich verändert. Mit dem Neubau bleibt der Verein wettbewerbsfähig”, sagte OB Linden.

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