Wettbewerb „Alaaf 4.0“: Der AKV sucht jecke Öcher Talente

Wettbewerb „Alaaf 4.0“ : Der AKV sucht jecke Öcher Talente

„Kölsche Töne gibt es im Aachener Karneval genug.“ Werner Pfeil sagt das. Und als Präsident des Aachener Karnevalsvereins (AKV) weiß er, wovon er redet. Deshalb hat der AKV erneut den Innovationswettbewerb „Alaaf 4.0“ ausgerufen, „um unentdeckte Talente ans Licht zu holen, die sich auf die große Karnevalsbühne trauen“.

Denn dem Sieger winkt neben einem Preisgeld von 4000 Euro, das der AKV gemeinsam mit NetAachen auslobt, auch ein Auftritt bei der Prinzenproklamation am 5. Januar 2019 im Eurogress.

„Wir sind immer auf der Suche nach Aachener Künstlern, die typisches Öcher Flair auf die Bühne bringen“, sagt Pfeil. Das Preisgeld soll dabei als „Anschubfinanzierung für die eigene Karriere dienen“, fügt NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider hinzu — dabei ist es egal, ob es sich um junge oder alte Künstler, um Musik, Tanz, Bauch- oder Büttenrede, Artistik, Slapstick oder Comedy handelt. Ein gutes Beispiel dafür sind die Night Wiever, die im vergangenen Jahr die Premiere von „Alaaf 4.0“ gegen rund 15 Mitbewerber gewonnen haben.

„Das war ein Riesenerlebnis für uns“, erinnert sich Dagmar Spiertz an den Auftritt bei der Prinzenproklamation, der die fünf Damen sofort bekannt gemacht hat. „Die Resonanz war großartig. In der vergangenen Session hatten wir circa 20 Auftritte, für die kommende sind es schon 30 bis 40“, berichtet sie. Hinzu kommen Auftritte außerhalb der Session. Das Preisgeld haben die Night Wiever in Gesangs- und Tanzunterricht gesteckt. „Und in neue Schuhe“, wie Ilona Laube lachend hinzufügt.

Interessenten können sich mit einem aussagekräftigen maximal 2:30 Minuten langen Video bewerben, das per E-Mail bis spätestens zum 10. Dezember an alaaf@akv.de geschickt werden soll. Den Sieger kürt eine Jury aus AKV, NetAachen und Ex-Elferrat Rolf Gerrads.

(hr)
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