Aachen: Der Aachener Friedenspreis verdoppelt das Preisgeld

Aachen : Der Aachener Friedenspreis verdoppelt das Preisgeld

Die Vorstandswahl beim Aachener Friedenspreis brachte am vergangenen Freitag ein eingespieltes, aber auch durch neue Gesichter ergänztes Team hervor.

Der Vorstand besteht nun aus acht Personen, darunter die neu dazugestoßene Gymnasiallehrerin Sylvia Gossani und Suchtberater Christoph Kriescher.

Wiedergewählt wurden Lea Heuser und Dieter Spoo (Pressesprecher), Frank Kress (Kassierer), Ralf Woelk (ehemaliger Vorsitzender), Benedikt Kaleß und Franz-Josef Surges. Lediglich die frühere Vorsitzende Tina Terschmitten kandidierte aus Zeitgründen nicht erneut, will den Sprecher-Rat aber weiter aktiv unterstützen.

Auf Vorschlag des scheidenden Vorstands wurde zudem eine Verdoppelung des Preisgeldes beschlossen. Statt bisher jeweils 1000 Euro erhalten zukünftig alle Träger des Aachener Friedenspreises 2000 Euro als Unterstützung für ihre Arbeit.

„Nach fast 30 Jahren Vereinsgeschichte war die Erhöhung des Preisgeldes ein längst überfälliger Schritt. Wir hoffen, damit die Arbeit der Menschen, die wir auszeichnen, noch ein klein wenig mehr unterstützen zu können“, kommentiert Kassierer Frank Kreß.

Hauptanliegen des Vereins bleibt die ideelle Unterstützung der Friedensarbeit. „Durch das große Medieninteresse an unserer Auszeichnung gewinnen die Preisträger und ihr Engagement an Bekanntheit.

Für viele Personen und Initiativen, die beispielsweise in Krisenregionen arbeiten oder Bedrohungen und Repressionen ausgesetzt sind, bedeutet diese öffentliche Aufmerksamkeit auch Schutz vor Gefahr für Leib und Leben“, erklärt Sprecherin Lea Heuser.

Im nächsten Jahr feiert der 1988 gegründete Verein seinen 30. Geburtstag. Zum Jubiläum ist neben einer Abendveranstaltung mit Musik und einem Kultur- und Informationsprogramm auch ein Jubiläumstag mit Vorträgen und Workshops geplant, der sich vor allem an junge Menschen richten und in einer Aachener Schule stattfinden sollen. Der Verein möchte auf diese Weise gezielt die Jugend ansprechen und mobilisieren.

Und gesucht werden schon jetzt auszeichnungswürdige Initiativen und Menschen, die am 1. September 2018 den nächsten Aachener Friedenspreis entgegennehmen sollen.

Mehr zu den Kriterien, die der Verein an seine Preisträger anlegt, erfahren Interessierte auf der ab Dezember im neuen Gewand erscheinenden Internetpräsenz www.aachener-friedenspreis.de.

Mehr von Aachener Nachrichten