Demonstrationen in Aachen verlaufen unauffällig

Demonstrationen in Aachen : Kleinere Protestzüge ohne besondere Vorkommnisse

Knapp 70 überwiegend junge Menschen sind am Sonntag einem vom Autonomen Zentrum verbreiteten Aufruf zur „Demonstration gegen den Rechtsruck und staatliche Repression“ gefolgt.

Die Teilnehmer werfen der Aachener Staatsanwaltschaft eine „systematische Kriminalisierung antifaschistischen Engagements“ vor, wie es in dem Aufruf hieß.

Anlass ist ein bevorstehender Prozess gegen zwei Antifaschisten, denen nach einer Auseinandersetzung mit Neonazis im Frühjahr 2017 im Frankenberger Viertel Landfriedensbruch und Körperverletzung vorgeworfen wird. Nach Angaben der Polizei verlief der Protestzug ohne besondere Vorkommnisse.

Gleiches gilt für eine Demonstration, zu der am Samstag das kurdische Volkshaus aufgerufen hatte. Rund 100 Teilnehmer zogen am Nachmittag vom Aachener Ostviertel in die Innenstadt bis zum Elisenbrunnen, um gegen die Haftbedingungen des ehemaligen PKK-Führers Abdullah Öcalan zu protestieren. Der türkischen Regierung warfen die Demonstrationsteilnehmer eine faschistische Haltung und die Missachtung der Menschenrechtskonvention vor.

(gei)
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