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Krankenhauslandschaft in Aachen: Das Marienhospital baut ein neues Bettenhaus

Krankenhauslandschaft in Aachen : Das Marienhospital baut ein neues Bettenhaus

Mehr Platz für Patienten und bessere Arbeitsatmosphäre für die Angestellten: Das Burtscheider Marienhospital setzt in den kommenden beiden Jahren mehrere große Bauprojekte um.

Am Burtscheider Marienhospital haben die Arbeiten für große Bauprojekte begonnen: Der Grundstein für den Neubau eines zweigeschossigen Bettenhauses im Innenpark ist gelegt worden. Die Fassade des Gebäudes mit 78 Betten integriert sich in den bestehenden Gebäudekomplex, und die klare Grundrissorganisation soll eine einfache Orientierung für Patienten und Besucher ermöglichen, heißt es in einer Pressemitteilung des Krankenhauses.

„In den vergangenen Jahren haben wir uns mit großen Schritten weiterentwickelt. Wir haben neue Schwerpunkte etabliert und das medizinische Leistungsangebot ausgeweitet. Das bedeutet, dass wir neben der Behandlungsmöglichkeit der ganz allgemeinen Krankheitsbilder nun auch einige Schwerpunkte mit hohem Spezialisierungscharakter vorweisen können“, erläutert Benjamin Michael Koch, Vorstand der Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen. Neben der Errichtung des Ambulanten Operationszentrums (AOZ) oder des Herzkatheterlabors sei insbesondere die strategische Entscheidung der Aufteilung der ehemaligen Medizinischen Klinik in die drei Schwerpunkte Gastroenterologie, Kardiologie und Pneumologie zu nennen. „Nun kommen wir aber immer öfter an Kapazitätsgrenzen und müssen deshalb etwas an unserer baulichen Situation tun“, sagt Koch.

Ziel ist es, die Unterbringungsqualität für Patienten und die Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeitenden zu erhöhen. Aus diesem Grund entsteht in den nächsten 24 Monaten in einem ersten Schritt im Innenparkbereich das neue Bettenhaus. „Nach Abschluss der Neubaumaßnahme haben wir die Möglichkeit, Schritt für Schritt alle weiteren Stationen zu renovieren. Dies ist in der aktuellen Situation, im laufenden Betrieb, nur sehr eingeschränkt möglich, da uns Ausweichkapazitäten für die Kernsanierung von Stationen fehlen. Durch die Neubaumaßnahme werden wir diese Ausweichkapazitäten bekommen“, betont Koch.

Darüber hinaus entsteht derzeit im Marienhospital ein neues Hybridlabors, das im Herbst 2020 eröffnet werden soll. Ein Hybridlabor ist eine Art Operationssaal, der mit bildgebenden Anlagen wie beispielsweise Angiographie, CT oder MRT ausgestattet ist.

Diese bildgebenden Verfahren ermöglichen minimalinvasive Eingriffe. Inhaltlich werden im Hybridlabor die Eingriffe der Kardiologie und Rhythmologie sowie der Gefäßchirurgie und interventionellen Radiologie stattfinden. „Das Kuratorium der Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen hat die baulichen Maßnahmen beschlossen, um optimale Voraussetzungen für eine sehr gute Patientenversorgung im Marienhospital Aachen zu schaffen“, unterstreicht der Kuratoriumsvorsitzende Monsignore Heribert August. „Wir sind stolz und dankbar, dass sich unsere Kolleginnen und Kollegen jeden Tag in so hohem Maße engagieren, um den Menschen eine gute Versorgung zur Verfügung zu stellen“, lobt er.

Eine angenehme Atmosphäre

„Der Einsatz und das Engagement eines jeden Einzelnen werden in einem Krankenhaus immer Priorität 1 haben, da dies für den Patienten das Wichtigste ist. Dennoch spielt die Unterbringung in einer angenehmen Atmosphäre im Genesungsprozess natürlich auch eine Rolle, weshalb uns die beschriebene bauliche Weiterentwicklung unserer Stationen so wichtig ist“, ergänzt Koch.

(red)