Aachen: Das Kölner Dreigestirn ist neidisch auf Buddy

Aachen : Das Kölner Dreigestirn ist neidisch auf Buddy

Großer Bahnhof am Sonntagabend im Mercure Hotel am Europaplatz: Der Dankeschönabend des Arbeitsausschusses Aachener Kinderkarneval (Akika) gerät durch das Gipfeltreffen des frisch proklamierten Aachener Prinzen Michael II. mit dem Kölner Dreigestirn zum ganz besonderen Erlebnis im kleinen Kreis.

Mitglieder, Freunde und Förderer des Aachener Kinderkarnevals feiern hier die gelungene Märchenprinzenproklamation. Dann marschiert der Tross aus der anderen Domstadt mit Prinz Thomas II. (Elster), Bauer Ulrich Anton (Maslak) und Jungfrau Johanna alias Jörg Hertzner ein. Die Drei kommen aus der Prinzen-Garde Köln 1906 und erfüllen sich buchstäblich einen gemeinsamen Traum seit Kindertagen. Unter ihrem Motto wollen sie alles „op der Kopp stelle“.

Dafür halten sie sich unter strenger ärztlicher Aufsicht fit, beschäftigen zwei mitreisende Hoffriseure, einen Prinzenführer und für jeden der Drei einen eigenen Adjutanten. Nach der Begrüßung durch Akika-Leiter Wolfgang Rademacher präsentieren sie ihren Kölner Sessionshit. Der Besuch und Austausch zwischen den Kollegen im närrischen Amt ist seit vielen Jahren gute Tradition.

Anschließend eilen die Tollitäten von einem Hotel ins andere, denn im Quellenhof verbringt das Dreigestirn am Montag einen Wellnesstag. Hoteldirektor und AKV-Elferrat Walter Hubel begrüßt die Gäste im Foyer des Nobelhotels an der Monheimsallee, dann dürfen die Medien wenige Minuten mit den Kölner Gästen reden.

Ein Schmunzeln können sich die Kölner Karnevalisten aber trotz engen Terminplans nicht verkneifen, denn ein solch witziges Maskottchen wie das Aachener Erdmännchen Buddy aus dem Hofstaat von Michael II. haben sie am Rhein nicht.

(krü)
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