Aachen: „Das Abschiedsdinner“: Ein nicht sehr freundschaftliches Essen

Aachen : „Das Abschiedsdinner“: Ein nicht sehr freundschaftliches Essen

Es ist gar nicht so einfach, eine langjährige Freundschaft „schmerzlos“ zu beenden. Das Paar Pierre und Clotilde sieht sich nahezu in einer Falle: wie soll man es dem Freund Antoine nur beibringen? Ein feines Abschiedsdiner soll die richtige Atmosphäre herbei zaubern. Doch hilft der edle Wein aus Antoines Geburtsjahr nur wenig.

Und das, obwohl sein Lieblingsessen aufgetragen wird und auch seine Lieblingsmusik gespielt wird. Wie das ausgeht, zeigt die Komödie „Das Abschiedsdinner“, das am Dienstag, 31. Januar, im Grenzlandtheater Aachen Premiere feiert.

Tragikomisch kommt die Probeszene daher, die mit dem glänzenden Mimen-Trio Volker Weidlich, Carolin Freund und Wolfgang Mondon zu begeistern vermag. Mondon und Weidlich kennen sich im Grenzlandtheater aus, bereits mehrfach traten sie hier auf.Die Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière, die übrigens schon einmal mit „Der Vorname“ Begeisterungsstürme im Haus in der Elisen-Galerie entfachte, wird ohne Pause gespielt.

Alles andere wäre auch „nicht so gut“, glauben Regisseur Udo Schürmer und Theaterchef Uwe Brandt. Schürmer inszenierte am Grenzlandtheater bereits mit viel Erfolg „Abendstunde im Spätherbst“ und „Das Bildnis des Dorian Gray“. Das lang gestreckte Bühnenbild von Steven Koop, der auch für die Kostüme verantwortlich zeichnet, lässt bereits an eine längerwährende Auseinandersetzung beim Abschiedsdinner denken, die allerdings keineswegs langatmig ausfallen wird.

Die Premiere beginnt am Dienstag, 31. Januar, um 20 Uhr. Karten gibt es unter anderem beim Kundenservice des Medienhauses Aachen am Elisenbrunnen oder im Verlagsgebäude, Dresdener Straße 3.

(scho)
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