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5. Frauengesundheitstag: Damit künftig niemandem mehr die Puste ausgeht

5. Frauengesundheitstag : Damit künftig niemandem mehr die Puste ausgeht

Der 5. Frauengesundheitstag widmet sich dem Motto „Die Luft, die wir atmen...“. Der Termin ist für Donnerstag, 12. März angesetzt.

Man kann sagen, das Thema liegt auf der Straße, und das im wörtlichen wie übertragenen Sinne. Schließlich geht es um „Die Luft, die wir atmen...“ In der Tat ein Thema, das die politische Diskussion der jüngeren Vergangenheit unter den Stichworten Feinstaubbelastung, Dieselverkehr und Gesundheitsgefährdung bestimmt hat.

Genug Gründe also für Dr. Alexandra Schlachetzki und Birgitt Lahaye-Reiß vom Verein „Aachen LoS“, den jüngsten Frauengesundheitstag unter dieses Motto zu stellen. Am Donnerstag, 12. März, geht es ab 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr) im Centre Charlemagne also um den Themenkreis Luft, Lunge und Atemwege.

Zum fünften Mal gibt es den Frauengesundheitstag mit wechselnden Themen und stets mit Unterstützung des Luisenhospitals. Aus dem Haus gehört folgerichtig Dr. Björn Schwick als Chefarzt der Lungenheilkunde zum Kreis der Expertenrunde.

Genau wie Dr. Christoph Lersch vom MVZ für Lungenheilkunde, der Arbeitsmediziner Dr. Dr. Michael Suchodoll, Jörg Lindemann, der als Kommunalpolitiker Mobilitätsaspekte beleuchtet, und last but not least die erfolgreiche Triathletin Stefanie Jansen vom PTSV Aachen. Moderiert wird die Gesprächsrunde von Robert Esser, Redakteur unserer Zeitung.

„Lungenkrankheiten nehmen zu“, unterstreichen die beiden Organisatorinnen die Notwendigkeit, sich aktuell mit dem Thema Luft und Atmung auseinanderzusetzen. Und sich vor allem die Frage zu stellen, was jeder einzelne zur Verbesserung der persönlichen und der allgemeinen Lage tun kann. „Alle Generationen stehen in der Verantwortung“, meint Birgitt Lahaye-Reiß und führt aus: Man könne zum Beispiel die ausufernde Nutzung digitaler Medien genauso hinterfragen wie den Brötchenkauf per Auto statt per Fahrrad. Dementsprechend niedrigschwellig ist auch der Abend im Centre Charlemagne angesetzt. Es handelt sich um eine Veranstaltung für alle und nicht für Expertinnen und Experten. Und trotz des Namens auch für Männer.

Persönliche Fragen sind durchaus willkommen, wenn die Expertenrunde beendet ist. Dann stehen die Fachfrauen und -männer auch für Fragen im kleinen Kreis bereit. An Informationsständen gibt es nicht nur schriftliche Informationen, sondern wie bei „BB medica“ auch Messgeräte für das Lungenvolumen.

„Gerade die Kombination aus Sport und Medizin zeigt, dass alle etwas aus der Veranstaltung mitnehmen können“, betonen die „LoS“-Organisatorinnen. Zum Info-Paket kommen die Motivation und der Appell zur Eigenverantwortlichkeit.

(hpl)