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Aseag: Busverkehr in der Städteregion witterungsbedingt ausgebremst

Aseag : Busverkehr in der Städteregion witterungsbedingt ausgebremst

Der Aachener Verkehrsverbund (AVV) hat am Mittwochmittag mitgeteilt, dass der Busverkehr in der Städteregion Aachen witterungsbedingt vorübergehend eingestellt werden musste. Erst nach einer knappen Stunde konnten die ersten Fahrten wieder starten, im Lauf des Nachmittags wurde der normale Linienverkehr weitestgehend wieder aufgenommen.

Aufgrund des Schneefalls und der angespannten Verkehrslage habe sich der Betreiber in der Städteregion Aachen, die Aseag, dazu entschieden, den Busverkehr vorerst einzustellen. Sobald der Betrieb wieder möglich sei, werde der AVV dazu informieren.

Ab etwa 11 Uhr hätten alle Aseag-Chauffeure zunächst Anweisung erhalten, die nächste Haltstele anzusteuern und abzuwarten, bis sich die Lage wieder entspannt, berichtete Aseag-Sprecherin Anne Körfer auf Nachfrage. Obwohl die Gefährte mit Ganzjahresreifen unterwegs seien, hätten sich mehrere Busse, in Aachen etwa am Napoleonsberg, in der Kapellenstraße und am Kornelimünsterweg, quergestellt. Aus Sicherheitsgründen habe man sich daher gezwungen gesehen, die Notbremse zu ziehen. Ab circa 12 Uhr habe man zumindest die großen Ausfallstraßen jedoch wieder befahren können. Wenig später normalisierte sich die Lage weitgehend.

Auch die Schnelltest-Busse der Städteregion Aachen haben am Mittwochmittag ihre Fahrten eingestellt. An den Teststellen, an denen die Busse zu dem Zeitpunkt standen, werden die Testungen zu Ende geführt. Weitere Haltestellen werden nicht mehr angesteuert. Sobald sich die Wetterlage entspannt, werden die Testbusse wieder regulär fahren.

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Rund 40 Unfälle hat die Polizei unterdessen bis Mittwochmittag in der gesamten Städteregion registriert, berichtete Behördensprecher Frank Plum. Dabei sei es glücklicherweise bei Blechschäden geblieben. Der Stadtbetrieb war nach Mitteilung seiner Sprecherin Eliza Bresser bereits ab 3.30 Uhr in der Frühe mit rund 300 Mitarbeitern und 75 großen und kleineren Fahrzeugen im Einsatz. Allerdings habe man zunächst nur die wichtigsten Hauptstraßen in der Dringlichkeitsstufe 1 freiräumen können. Der Schneefall in der Region und die glatten Straßen sorgten am Dienstag und Mittwoch bereits für zahlreiche kleinere Unfälle.

Der Busverkehr im Kreis Düren ist vom Schneechaos nicht betroffen, jedoch kann es bei kreisüberschreitenden Linien zu Ausfällen kommen. Die Westverkehr GmbH, zuständig für den ÖPNV im Kreis Heinsberg, hatte keine größeren Probleme mit dem winterlichen Aprilwetter. „Mit einer Ausnahme", sagte Guido Bigalke. Der stellvertretende Betriebsleiter notierte eine Verzögerung bei einem Subunternehmerfahrzeug, das gegen 11 Uhr leicht über den Seitenstreifen hinauskam und dabei steckenblieb. „Das Fahrzeug musste herausgezogen und wieder fahrtüchtig gemacht werden.” Glück im Unglück: „Es war nur ein Fahrgast im Bus von Straeten nach Waldenrath, der etwas verspätet in Waldenrath ankam.” Pendler sollten sich kurzfristig online informieren, ob ihre Fahrten stattfinden.

(red)